A Travellerspoint blog

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Before Taking Off: The World (Trip) On A Map

Vienna, Vienna | AUSTRIA

overcast 6 °C
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Es ist soweit, unsere Weltreise steht kurz bevor. Du kommst gerade rechtzeitig, denn der diese Reise unterstützende Reiseblog "No U-turn" nimmt mit diesen Zeilen seinen legendaeren Beginn. Als Ich-Erzähler wird zumeist Christian fungieren (also sagts ab jetzt alle einfach DU zu mir). Aber auch Margit wird sich schreibenderweise im Blog verewigen. In diesem Fall wird sie die Rolle der Ich-Erzählerin übernehmen. Macht euch mal keine Sorgen, es wird klar erkennbar sein, wer denn nun der ICH-Erzähler (oder eben die -in) ist. Die jeweils andere Person wird dann in die 3. Person Einzahl degradiert.

Für die ganz Neugierigen (angeblich immerhin drei oder vier Personen) stellen wir in diesem Eintrag eine Karte mit der geplanten Reise um die Welt zur Verfügung. Die Flüge (unschwer erkennbar in blau) sind bereits fix gebucht. Die roten Linien bezeichnen den groben Verlauf der Landwege. Während die Flüge zwar durchaus flexibel verschoben werden können aber mit hoher Wahrscheinlichkeit so bleiben, sind die Landwege noch sehr variabel, ganz besonders jene in Südamerika.

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Aber bevor es richtig losging, wurde noch der Abschied gefeiert. Gleich zweimal bitteschoen! Einen sportlichen Teil (Testosteron getränkt) und einen gemütlichen Teil (wirklich wild ging es nicht mehr zu, zu alt die teilnehmenden Protagonisten). Der nächste Eintrag verrät mehr.

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Badminton Goodbye Tournament And Farewell Party

Vienna, Vienna | AUSTRIA

overcast 3 °C
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Noch da, aber doch irgendwie schon weg: Zum Abschied haben meine Jungs und ich (ihr wisst noch, wer sich in der ICH-Rolle befindet?) die Badminton-Schläger geschwungen. Böse Zungen könnten behaupten, es hätte ausgesehen wie Schwangerschaftsgymnastik. Vielleicht. Spass hatten wir dennoch alle zusammen. Unheimlicherweise verschwanden die Ergebnislisten wie von Geisterhand, also gab's keine Verlierer sondern nur Gewinner - oder doch umgekehrt?

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Die Alterserscheinungen, beim Sport unverschaemt erkennbar und nicht zu leugnen, mussten so rasch als möglich kaschiert werden (bei Bier und Eiaufstrich zum Beispiel). Also startete abends eine Abschiedsparty, auf der man sich wieder jung fühlen durfte (soweit das überhaupt noch ging). Der Wilhelminenberg wankte, fiel aber nicht. Zu alt waren die Gastgeber und deren geladene Gäste. Dennoch belebte ein rauschendes Fest die Sinne aller Teilnehmer, auch ein Quiz wurde gestartet, in dem Margit und ich einer harten Prüfung unterzogen wurden.

Vielen Dank gleich mal vorab an den Ernstl und die Lisi, die dieses Event auf der "102" möglich machten. Und natürlich auch an die Heino und die Margit selbst, die sich um die Vorbereitung der kulinarischen Köstlichkeiten gekümmert hatten (während ich und meine Jungs noch über die Ottakringer Badmintonbühne gestolpert waren).

Ein paar Eindrücke vom Fest und auch vom Quiz, welchem wir uns unterziehen mussten, aber gestärkt und belohnt daraus hervorgingen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle grosszügigen Spender unter euch. Es hat uns sehr gefreut und für dieses Startkaptial haben wir uns sehr gerne auf die Bühne gestellt und unser Unwissen vor versammelter Menge preisgegeben (Ach ja, die Kamera wurde noch vor der Reise umgetauscht, zu viel "Schnee" fiel offenbar immer ausgerechnet dann, wenn der Auslöser betätigt wurde).

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Mit dem Abschluss des Festes irgendwann frühmorgens (aber nicht ganz so früh, schliesslich waren ja die meisten Teilnehmer schon jenseits der 30) hatten Margit und ich noch eine gute Woche Galgenfrist, bevor die Reise endgültig losging (Margit hatte sogar noch drei Wochen Galgenfrist). Dennoch: Mit meinem Aufbruch nach Sydney eine Woche später ging die Reise los, schliesslich musste mir Margit am Flughafen fürs Erste ebenso "Baba" sagen und so war ab diesem Augenblick auch für sie die Aufbruchstimmung deutlich spürbar. Mehr zum Abschiedsszenario am Flughafen Wien Schwechat und zu meinem Aufbruch zur Mission Down Under (immerhin mussten vorort schon mal einige organisatorische Dinge erledigt werden) im nächsten Eintrag.

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Departure - The First One (Christian geht vorher)

Vienna, Vienna | AUSTRIA

overcast 3 °C
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Hallo ich bin's, die Margit, eure temporär engagierte ICH-Erzählerin! Warum? Also das ist so: Die Reise hat begonnen. Zumindest für Christian. Um 15:05 ist er in sein Abenteuer Richtung Sydney gestartet. Familie und Freunde haben ihn am Flughafen verabschiedet. Und ich sitz daheim, hab noch etwas Schonfrist (nicht, weil ich mit meinen Vorbereitungen nicht fertig wurde...). Ich werde Weihnachten noch mit meiner Familie feiern und Christian noch vor den Sivlesterfeierlichkeiten nachfolgen. Ein eigenartiges Gefühl, nun endlich das anzutreten, was wir eineinhalb Jahre lang geplant und wovon wir so lange geträumt hatten. Und naja, ... manchmal werden Träume eben auch wahr.

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Wie es Christian beim Flug erging und ob die ersten Tage der Bekämpfung des Jet Lags dienten oder doch auch die Gesundheit etwas angeschlagen war, erzählt er euch demnächst aus erster Hand im nächsten Eintrag.

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On My Own - Touchdown In The Middle Of Summer

Vienna, Vienna, AUSTRIA | London, England, UNITED KINGDOM | Bangkok, THAILAND | Sydney - Roseville, all in New South Wales, AUSTRALIA

overcast 20 °C
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Goodday Leute. Ein herzliches "How's it going?" aus dem australischen Sommer in den alpinen Winter. Haltet durch, ihr habt nur noch ein paar Monate. Ihr merkt, ein wenig überdreht bin ich schon noch. Nach langer "Lufthoheit" bin ich nach insgesamt drei Starts und ebenso vielen Landungen (nach London, nach Bangkok, und schlussendlich nach Sydney) durchaus pünktlich angekommen. Die Einreise und die Zollabfertigung nach Australien verlief problemlos, mein Gepaeck wurde keiner naeheren Kontrolle unterzogen (nicht, dass ich etwas zu verzollen gehabt haette). Der Himmel am Ankunftstag war etwas bewoelkt und es war vor allem nicht so heiss wie gedacht, das Thermometer erreichte die 25-Grad-Marke nicht ganz. Aber trotzdem: Es war Sommer! Leider hatte ich mir am letzten Tag in Wien eine Verkuehlung zugezogen, die hat sich waehrend der Fluege natuerlich nicht gebessert. Vor allem der Hals hat bei der Ankunft geschmerzt, ist nun aber deutlich besser.

Aller Anfang ist schwer, ein bisserl fehlte es anfangs noch an der Orientierung. Am ersten Tag habe ich mal mein Zimmer bezogen und mich noch am Nachmittag mit Simi und Chris getroffen. Von diesen beiden werden Margit und ich das Auto kaufen. Ich kenne beide noch aus Wien, das heißt, das Problem der Autosuche am Sydneyer Backpacker-Markt ist mir erspart geblieben. Untergekommen bin ich fuer die ersten beiden Naechte in der Macleay Lodge, gelegen mitten im populaeren Backpackerviertel King's Cross. Entsprechend laessig schlapft man hier von frueh bis spaet durch die Strassen.

Mein kleines Zimmer...

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...der Hauptplatz in King's Cross mit netten Cafés...

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...und die typischen wunderschönen und "echten" australischen Weihnachtsbaeume:

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Am zweiten Tag, dem Hals ging's deutlich besser (dafuer war ab diesem Zeitpunkt die Nase laestig), habe ich die bezaubernde Scarlett kennengelernt. In durchaus hohem Alter aber in bestem Zustand. Sie wird zunaechst mich und in zwei Wochen zusaetzlich auch Margit fuer die naechsten drei Monate begleiten. Nachdem ich mit Simi und Chris zwei sehr schoene aber auch organisatorisch anstrengende Tage (einkaufen, Scarlett kennenlernen) verbracht hatte, war es am dritten Tag endlich so weit. Die Abwicklung der Kauf-Formalitaeten hinter uns gebracht, stand der Uebergabe des Wagens nichts mehr im Wege. Endlich, ja endlich, war ich Eigentuemer eines roten Mitsubishi Pajeros mit australischer Zulassung, inklusive umfangreicher Campingausruestung und eingebauter Matratze, Baujahr 1994 und (Achtung!) knappen 350.000 Kilometern.

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Simi und Chris, vielen Dank fuer alles!

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And also thanks to John and Dorothy for a very nice afternoon tea and your typical australian hospitality!

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Der Kalender schrieb den 16.12.2009, es war ein wunderschoener, ostaustralischer Nachmittag. Erst 48 Stunden davor war ich auf dem Kingsford Smith International Airport in Sydney gelandet und jetzt ganz ploetzlich stand ich vor dem grossen Abenteuer Australien. Dank Simi und Chris war ich auch mit allen moeglichen Informationen ausgestattet, die man als 4WD-Fahrer in Australien einfach haben muss, inklusive einem dicken "Free Camp Guide", also einem Fuehrer ueber unzaehlige kostenlose und wunderschoene Uebernachtungsmoeglichkeiten in der australischen Wildnis. Und wie es mir waehrend der ersten Tage und vor allem Naechte ergangen ist (ich war ja ab jetzt komplett auf mich alleine gestellt), berichte ich euch demnaechst (also ganz alleine war ich auch wieder nicht, Scarlett war ja mit mir!). Eines kann ich jetzt schon verraten: Es war ein Traum (und ich bin noch immer nicht wach)!

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Posted by NoUturners 15:55 Archived in Australia Tagged air_travel Comments (2)

Amazing New South Wales

Roseville - Wollemi National Park - Blue Mountains National Park - Coolah Tops National Park - Oxley National Park - Werrikimbie National Park, all in New South Wales, AUSTRALIA

sunny 30 °C
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Es war soweit, vom im noerdlichen Sydney gelegenen Stadtteil Roseville, genauer gesagt vom Grundstück von John und Dorothy (ich habe sie euch im letzten Eintrag vorgestellt), habe ich Sydney an einem traumhaft schoenen Tag Richtung Wollemi National Park verlassen. Bis Margit in genau 14 Tagen in Sydney landen wuerde, wollte ich einen kleinen Teil des riesigen Bundesstaates New South Wales erkunden. Mit dem bereits erwaehnten Free Camp Guide und vielen Tipps von Simi und Chris ausgestattet, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. So hatte ich mir das zumindest gedacht. Aber einmal falsch abgebogen (Karten lesen und gleichzeitig fahren ist halt doch nicht so einfach) und noch dazu im stadtauswaerts fuehrenden Nachmittagsstau gelandet, braucht man doch etwas laenger als geplant. Macht nix, ich hatte ja Zeit.

Schliesslich bin ich doch zu einer halbwegs brauchbaren Zeit angekommen. Es war sehr ruhig, nur die hier so zahlreich vorhandenen Vogelarten konnte man hoeren. Zwei weitere Camper bevoelkerten den riesigen Platz, idyllisch an einem kleinen, seichten Fluss gelegen. Leider hat der Kocher etwas gesponnen, daher gab es gleich zum Auftakt nur eine kalte Jause. Aber eigentlich wollte ich eh nur schlafen. Der Jet Lag war zwar nicht mehr sehr stark, aber doch noch vorhanden.

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Am naechsten Morgen, ein traumhaft schoener Sonnenaufgang kaempfte sich durch die riesigen, fuer New South Wales so typischen Gum Trees, war ich frueh munter. Ein Vorteil des Jet Lags. Bereits um sechs Uhr war ich bereit fuer den Aufbruch, tatsaechlich wurde es sicher sieben Uhr bis ich wegkam. Der komplette Tag, angeblich ein wunderschoener, lag vor mir. Da der naechste Uebernachtungsplatz im nahe gelegenen Blue Mountains Nationalpark lag, hatte ich viel Zeit. Unterwegs habe ich bei einem der zahlreichen Lookouts in den faszinierenden Blue Mountains, der "Wienerwald" Sydneys (nur viel, viel, viel ... viel, viel, viel groesser und gewaltiger), Station gemacht. Dahin fuehrte eine kleine Wanderung. Es war heiss und schoen. Ich habe es einfach genossen:

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Nach ein paar Einkaeufen in Katoomba (unter anderem wurde ein neuer Kocher, eine Kuehlbox und 4 kg Eis angeschafft) bin ich bereits im Laufe des Nachmittags am Perry's Lookdown Campground eingetroffen. Auch zahlreiche andere Reisende habe ich angetrofen. Wieder bin ich frueh ins Bett gefallen.

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Naechtens gab es sogar ein Gewitter in der Naehe, Regen gab es allerdings keinen. Dieser setzte erst am naechsten Morgen ein. Ein langer Weg in den auf einer kleinen Anhoehe liegenden Coolah Tops Nationalpark lag vor mir. Dazwischen habe ich ein paar kleine Pausen eingelegt.

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Auf der Fahrt setzte immer wieder leichter Regen ein, aber gegen Abend, als ich schliesslich beim Nationalpark-Eingang ankam, besserte sich das Wetter deutlich. Und noch was ist passiert auf meiner Fahrt hinauf in den Nationalpark. Ich habe das erste Mal Wildlife gesichtet. Zahlreiche Wallabys huepften, grasten und schauten am Strassenrand in der Gegend rum. Diese Wallabys schauen aus wie Kaenguruhs, gehoeren auch zu dieser Familie, sind aber eben keine. Sie sind deutlich kleiner (weshalb meine Schwester sie immer Babykaenguruhs nennt, aber das ist eine andere Geschichte), ihr Maul ist spitz - dem einer Maus sehr aehnlich - und ihr Koerper ist birnenfoermig.

Geplant waren zwei Naechte. Zum Ausruhen, Wandern, Lesen, Geniessen. Geblieben bin ich schliesslich drei Naechte, einfach deshalb weil es so beeindruckend war. Der Barrack Campground war einer von vielen kaum besuchten im gesamten Nationalpark. Auf dem riesigen Gelaende standen noch zwei weitere Camper. Zum kurzen Small Talk mit einem meiner Nachbarn kam es schliesslich deshalb, weil hinter uns, keine zwanzig Meter entfernt, eine ziemlich maechtige Baumkrone auf den Boden krachte. Natuerlich haben wir umgehend den ueber uns thronenden Astzustand begutachtet und fuer sicher befunden.

Wie auch immer, so sah es hier aus. Eventuell verstaendlich, warum es mir hier so gut gefallen hat.

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(Der immer gut gelaunte Kookaburra hat mich morgens wie abends begleitet)

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Und auch ein paar Wanderungen standen auf dem Programm:

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(Ein Wasserfall benannt nach mir - cool!)

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(Mit dem, was die britischen Vorfahren so alles an unpassender Fauna eingeschleppt hatten, kaempfen nun die Nachfahren)

Bei leichtem Regen habe ich den sensationellen Coolah Tops National Park nach drei tollen Naechten (die letzte Nacht war ich komplett alleine) fruehmorgens verlassen. Bald kam jedoch wieder die Sonne heraus, die erbarmungslos runterbrannte. Über die kleinen Orte Tamworth und Walcha ging es weiter Richtung Norden. Am kleinen Campground bei den wunderschoenen Tia Falls im Oxley National Park habe ich für die Nacht mein Quartier aufgeschlagen. Der Abend brachte einen wunderschoenen Sonnenuntergang. Mit einem sehr netten jungen australisch-chinesischem Paar habe ich mich noch ein wenig unterhalten. Naechtens tobte wieder ein regenloses aber heftiges Gewitter in der Naehe. Tamworth, der von mir am Nachmittag besuchte Ort, war sogar Opfer eines maechtigen Hagelsturms. Glueck gehabt.

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(nach dem maechtigen naechtlichen Gewitter war es morgens verdammt frisch)

Stopp fuer die beiden naechsten Naechte war der Moorenback Campground im Werrikimbe National Park. Diverse Insekten waren untertags sehr laestig (Fliegen noch die ertraeglichsten aller herumschwirrenden Viecher), auch waehrend eines Spaziergangs entlang des Platypus (Schnabeltier) Walks unter der heißen australischen Sommersonne. Und eine Kaenguruh-Familie hat mir den Nachmittag verkuerzt. Ich habe sie lange beobachtet und nach einem anfaenglich etwas vorsichtigen Herantasten haben wir alle gemeinsam den Schatten unter den Baeumen genossen.

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Die Naechte sind dank der trockenen Hitze untertags angenehm kuehl. Ein großartiger, wolkenloser Sternenhimmel waehrend beider Naechte rundete den genussvollen Aufenthalt ab. Nur ein weiterer Camper stand waehrend dieser Zeit auf der großen Wiese neben mir, was wunderbare Ruhe bedeutete.

Am Morgen nach der zweiten Nacht bin ich aufgebrochen. Der Weg zurueck auf den Highway fuehrte mich durch wildes und abenteuerliches Gelaende. Es handelte sich dabei um eine sogenannte "dry weather 4WD road only". Sehr seichte aber breite Fluesse mussten durchquert, steile Anstiege auf unbefestigen Pfaden bewaeltigt werden.

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Und noch etwas Besonderes war an diesem Tag: der Kalender zeigte den 24. Dezember. Den Heiligen Abend, den es hier in Australien ja nicht gibt (man feiert hier erst am Christmas Day, am 25.12.) wollte ich im Barrington Tops National Park verbringen. Am Weg dahin zogen bereits Wolken auf, die Wettervorschau sprach von heftigen Gewittern, die ausgerechnet ueber die Feiertage ganz New South Wales heimsuchen sollten. Und ob ich den Heiligen Abend nun wie gewuenscht einsam irgendwo tief im Nationalpark verbracht habe oder ob doch alles ganz anders verlief, folgt im naechsten Report von der australischen Suedost-Kueste.

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Posted by NoUturners 17:28 Archived in Australia Tagged automotive Comments (2)

Weird Christmas And Heavy Rain

Wauchope - Port MacQuairie - Wingham Brush - Barrington Tops National Park - Barrington - Newcastle - Watagans National Park - Wollemi National Park - Blue Mountains National Park - Katoomba - Bull Camp, all in New South Wales, AUSTRALIA

rain 18 °C
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Den Werrikimbie National Park habe ich also am Morgen des 24. Dezember verlassen. Nach einem Abstecher an die Küste nach Wauchope und Port MacQuarie, das Wetter immer noch traumhaft schön und sehr heiss, kam ich nachmittags in Wingham Brush an, wo es einen kleinen Wald mit unzaehligen Fledermaeusen gibt (Fox Bats, um genau zu sein). Nicht nur habe ich viele dieser faszinierenden Tiere von Aesten haengend gesehen, auch auf den Boden musste ich acht geben, schliesslich war dieser mit den Faekalien eben dieser Tiere zugeschissen.

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Auch die australische Version des Igels, ein Echidna, kreuzte mein Blickfeld. Statt einer spitzen Schnauze, wie man es von Igeln kennt, besitzt der Echidna eine Art Schnabel, den er auch als Hebel oder Schaufel verwendet.

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Aber auch sonst war es hier sehr idyllisch und vom drohenden Unwetter noch nichts zu merken:

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Beim Weihnachtsschmuck beweisen die Australier (wie ihre kulturell einfach gepraegten britischen Vorfahren halt) kein geschicktes Haendchen. Christmas Kitsch im "Tim Taylor Style". Obwohl: was so an oesterreichischen Christkindlmaerkten verkauft wird, schmerzt auch oft in den Augen, so selbstkritisch muss man wohl sein:

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Und weil das Wetter so schoen war, ich so viel gesehen hatte und der Tag ueberhaupt so gut gelaufen war, habe ich komplett die Zeit uebersehen. Der Dilgry Campground im Barrington Tops Nationalpark war doch noch ein ganz schoenes Stueck entfernt. Gluecklicherweise war Sommer und die Daemmerung erst irgendwann um 21 Uhr oder so. Auf der einsamen Fahrt durch den Nationalpark wurde es unheimlich. Kein Auto, keine Menschenseele weit und breit. Ich war mir zwischenzeitlich nicht mehr sicher, ob ich ueberhaupt noch richtig war.

Und dann war ich endlich da und freute mich schon auf einen ruhigen heiligen Abend. Nur ich, vielleicht ein paar Kaenguruhs und unendliche Ruhe. Umso groeßer der Schock, als genau dem nicht so war: Der Campground war vollgestopft mit Leuten, einige davon sehr eigenartig. Wirklich wohl habe ich mich nicht gefuehlt. Aber wohin sonst noch so spaet abends? So habe ich direkt am Fluss des eigentlich wunderschoenen Platzes meinen Boliden geparkt. Kurze Zeit spaeter parkte sich ein kahlrasierter, taetowierter 2-Meter-Huehne seinen Pick-Up neben mich - drei angekettete, furchterregende Hunde auf der Ladeflaeche. Also habe ich mich ohne warme Mahlzeit zunaechst in mein Auto verzogen, danach in meinen Schlafsack und spaeter auch noch ins Land der Traeume.

Die Nacht verlief sehr ruhig, meine Sorge war offenbar unbegruendet. Aber eh klar, schliesslich handelte es sich ja auch um den besinnlichen heiligen Abend. Am naechsten Morgen habe ich dennoch bereits sehr frueh das Weite gesucht. Bloederweise habe ich aber keine Fotos von diesem Campground gemacht. Erst am Weg runter ins Tal auf meinem Weg nach Gloucester habe ich die eigentlich wunderschoene Landschaft eingefangen. Der angekuendigte Regen liess noch auf sich warten:

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In Gloucester angekommen war es totenstill, keine Menschenseele war auf der Straße zu sehen. Klar, es war Christmas Day, also der 25.12, da feierte jeder im Kreise seiner Familie:

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Ich wusste nicht so recht, wo ich die naechste Nacht verbringen sollte. In bekannte oder populaere Nationalparks wollte ich nicht, ich hatte Sorge, dass diese ebenso ueberlaufen waren wie jener der vergangenen Nacht. Schlussendlich habe ich einen Campground in Barrington, im naechsten Ort, gefunden.

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Nichts Besonderes aber ganz nett. Abends hatte es noch dazu leicht zu regnen begonnen. Eine sehr nette australische Familie ist mir ueber den Weg gelaufen. Sie waren sehr redefreudig, am naechsten Morgen habe ich gemeinsam mit ihnen gefruehstueckt und mich danach auf den Weg gemacht. Und zwar nach Newcastle, eine Surferhochburg direkt an der Kueste. Aber es regnete immer wieder zwischendurch, direkt am Strand war es daher nicht sehr attraktiv.

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Ich habe beschlossen, die Nacht im Watagans Nationalpark zu verbringen. Der Weg zum angepeilten Campground fuehrte tief und weit bergab in den sehr gruenen Nationalpark, jedoch durch den Regen des Vortags extrem tiefen, gatschigen Untergrund. Im Schritttempo schlittere ich verwegen dahin - aber es war laengstens Zeit, umzukehren. Nur wo? Der Weg war schmall, rechts ging's den Hang steil hinauf, links ebenso steil hinab. Gluecklicherweise fand sich doch noch eine Stelle um umzukehren. Ich war mir nur nicht sicher, ob mir das noch gelingen wuerde. Den Vierradantrieb hatte ich ohnehin schon laengst aktiviert, jetzt war die Differentialsperre dran: meine letzte Chance. Kleine Panikattacken bereiteten sich schon auf ihren Einsatz vor. Aber ich hatte Glueck und offensichtlich auch genug Gefuehl in den Fueßen. Mit viel Geduld ist es mir gelungen, zu reversieren und langsam aber stetig wieder bergauf zu fahren. Schwein gehabt. Als Belohnung habe ich mir zurueck auf der Bundesstraße auf einem Rastplatz eine Tafel Schokolade zugefuehrt.

Gerade noch mit dem Schrecken davon gekommen, habe ich beschlossen, den weiterhin angekuendigten, schweren Regenfaellen noch eine Nacht zu entkommen. Es ging suedwaerts, bis kurz vor Sydney. Genauer gesagt in den Wollemi Nationalpark wieder auf den Wheeny Creek Campround (auf dem ich die allererste Nacht verbracht hatte). Da wusste ich, dass die Zufahrtstraße asphaltiert war und ich auch bei schweren Regenfaellen wieder rauskommen wuerde. Aufgrund der Ferienzeit war die Wiese komplett belegt, also habe ich mich auf den sehr ruhigen Parkplatz hinter der riesigen Wiese gestellt.

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(Noch keine Wirbeltiere erwischt, aber immerhin schon mal Libellen!)

Und tatsaechlich, in der ersten Nacht fiel kein Regen. Erst in der zweiten Nacht setzten gegen vier Uhr frueh massive Regenfaelle ein. Der Himmel brach ueber mir zusammen. In der Frueh bin ich zeitig aufgebrochen und wohl gerade rechtzeitig. Es hatte sich bereits ein Erdrutsch angekuendigt, diesen habe ich gerade noch hinter mir gelassen - auch dieses Abenteuer habe ich nicht fotografisch dokumentiert, ihr muesst also meinen wilden Geschichten trauen.

Im Oertchen Katoomba, in den Blue Mountains gelegen (euch moeglicherweise aus den ersten Eintraegen bekannt), habe ich mir ein ausgedehntes Fruehstueck gegoennt und das Ende des Regens abgewartet. Aber es blieb stark bewoelkt, mein Abenteuergeist war fuer diesen Tag aufgebraucht. Fuer die vorletzte Nacht vor Margits Ankunft bin ich wieder zum Perry's Lookdown gefahren (wo ich die zweite Nacht verbracht hatte), um da eine Nacht zu bleiben. Diesmal war schon mehr los als noch vor Weihnachten. Aber es war sehr lustig. Ich habe Belgier, Franzosen und Hollaender getroffen. Letztere sind mit ihrem stinknormalen zweiradangetriebenen Campingmobil eine kleine Böschung runtergefahren und ganz "überraschend" im sehr tiefen Boden stecken geblieben (Hollaender halt - noch Fragen?)! Aber der Europaeer hilft halt zusammen und so haben wir alle den so laessigen aber hirnlosen Hollaendern beim Anschieben geholfen.

Es war nebelig aber der Regen hatte vollstaendig aufgehoert. Ich bin frueh ins Bett gekrochen während die anderen noch ein kleines Lagerfeuer veranstaltet haben.

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Am naechsten Morgen bin ich zeitig aufgebrochen und habe auf einer Rest Area gefruehstueckt. Und es schien doch tatsaechlich wieder die Sonne vom Himmel:

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Und aufgrund des schoenen Wetters bin ich noch zu den "Three Sisters" aufgebrochen: Eine Felsformation in den Blue Mountains. Die Ausblicke waren wunderschoen, aber ich habe hier zum ersten Mal auf der Reise richtigen Massentourismus erlebt.

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Am fruehen Abend, endlich wieder warm und sonnig, bin ich auf einem schoenen Roadside Stop (Bulls Camp Reserve, da wo ich auch gefruehstueckt hatte) gelandet, 70 km von Sydney entfernt. Denn: Margit kam am naechsten Morgen an und ich wollte so nahe wie moeglich an Sydney ran ohne irgendwo fuer die Naechtigung zahlen zu muessen. So wie die letzten 14 Tage auch. Dieser Platz war perfekt.

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Die Reisezeit komplett autark und unabhaengig zu verbringen war eine ganz besondere Erfahrung fuer mich. Ich habe bereits jetzt sehr viele Leute getoffen, die meisten von ihnen Australier. Sie sind sehr freundlich und gespraechig und vor allem unheimlich locker. Ich glaube, das liegt an der ganzjaehrigen Sonne. Durch den Reisestil, mit dem eigenen Auto zu abgelegenen Plaetzen zu fahren, kommt man eben gluecklicherweise vor allem mit Einheimischen in Kontakt und weniger mit den hippen europaeischen und amerikanischen Backpackern, die man eher in Hostels oder auf kommerziellen Campingplaetzen vorfindet.

Das war sie also, meine kurze aber spannende Reise ganz alleine durch einen kleinen Teil des riesigen und wunderschoenen Bundesstaates New South Wales. Ab sofort war Margit mit mir unterwegs und unsere gemeinsame Reise um die Welt konnte nun richtig losgehen. Und wie es Margit, die zum Zeitpunkt meiner letzten einsamen Nacht bereits hoch ueber den Wolken schwebte, bei ihrer Abreise erging, erfahrt ihr im naechsten Bericht.

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Posted by NoUturners 22:08 Archived in Australia Tagged automotive Comments (0)

Departure - The Second One (Margit Schmid geht)

Vienna, Vienna, AUSTRIA - Hong Kong, CHINA

overcast 18 °C
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Ich bin's, die Margit. Waehrend Christian bereits das eine oder andere spannende Erlebnis hinter sich gebracht hatte, bin nun auch ich endlich auf dem Weg ins Abenteuer. Meine Reise hat am 28.12 um 15:05 begonnen, nachdem mich Bruder Herbert und Nicole (und der Michi fast) am Flughafen verabschiedet hatten. Vielen Dank dafuer!

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Und dann hab ich es tatsaechlich geschafft, auf dem Weg von der letzten Passkontrolle bis ins Flugzeug meinen Pass zu verlieren. Oh ja! Das Chaos sei mit mir. Passagiere und Flugpersonal (!) halfen bei der vergeblichen Suche. Ich sah meine Reise schon zu Ende, bevor sie noch begonnen hatte. Doch dann, als die British-Airways-Crew (vernueftigerweise) gerade beschlossen hatte, ich sollte am besten das Flugzeug wieder verlassen, da ich ja in London nicht ein- bzw. weiterreisen koenne, drehte sich die Dame eine Reihe vor mir um und drueckte mir meinen Pass in die Hand. Allgemeine Erleichterung und Schmunzeln, und ich ich hatte wieder mal bewiesen, dass Christian eine sehr aufregende Zeit mit mir haben wird.

Mittlerweile schreibe ich, nach einem sensationellen Flug ueber Asiens Gebirgswelt, in Hong Kong diesen Eintrag und warte voellig uebermuedet mit schweren 10-Stunden-Flug-Beinen, aber gluecklich bereits hier zu sein, diesen Eintrag. In wenigen Stunden wird mich Christian in Sydney abholen und wir bestreiten endlich gemeinsam die Herausforderungen dieser Reise. Ich freu mich schon.

Wie Christian die letzten Stunden erlebt hat, bis er mich, bereits komplett erholt und locker, vom Flughafen in Sydney abgeholt hat, erzaehlt er euch selbst im folgenden Eintrag - dem ersten gemeinsamen auf der Reise!

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Posted by NoUturners 00:59 Archived in Hong Kong Tagged air_travel Comments (4)

New Year's Eve With Carscht (And A Bunch Of Kiwis)

Sydney, New South Wales, AUSTRALIA

semi-overcast 20 °C
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Frueh am Morgen, zwei Tage und eine Nacht vor dem Jahreswechsel habe ich mich aus dem Bett gewuzzelt, "nur" noch 70 Kilometer und 90 Minuten trennten mich von meiner Margit. Aber der Morgenverkehr Sydneys einerseits und meine Entscheidung, auf einer sehr "ampellastigen" Strasse den Toll-Highway zu umfahren, brachten mich in Zeitnot. Ein bisserl zu spaet, aber schliesslich doch schliff ich mich quietschend (ned wirklich) auf dem Flughafen-Parkplatz ein. Etwas angeschlagen, aber fuer mich immer ein Lichtblick, stand sie vor mir - mein Sonnenschein. O-Ton: "Ich war voellig uebermuedet, aber froh, endlich da zu sein und von einem strahlenden Christian vom Flughafen abgeholt zu werden." Na bitte, ich war ja schliesslich schon ein Zeiterl auf "Kur" und gut erholt.

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Nach ein paar Stunden Schlaf im Hotel (also ich war eh topfit und waehrend Dornroeschens Schoenheitsschlaf ein bisserl alleine unterwegs - die Gegend erkundet quasi) sind wir gemeinsam durch den Vorort Burwood geschlendert. Das Viertel ist asiatisch gepraegt und unheimlich lebendig. Dass zwischen den vielen kleinen Shops und Lokalen auch ein grosses Shopping-Center stand, ist ein typisches Merkmal fuer Sydney. Aber es passt beides sehr gut in das Stadtbild.

Spaeter sind wir mit der Bahn noch ins Zentrum gefahren und haben einen gemuetlichen Spaziergang im touristischen aber wunderschoenen Darling Harbour unternommen. Alles in der Stadt galt den Vorbereitungen auf das grosse Feuerwerk und sonstigen Veranstaltungen zum New Year's Eve.

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Da Margit aber immer noch sehr erschoepft war, sind wir bald ins Hotelzimmer zurueckgegangen und sehr rasch hat Margit wieder den Weg ins Land der Traeume gefunden. Am naechsten Morgen, der Tag vor dem Jahreswechsel, haben wir aus dem Hotel ausgecheckt und uns ein gemuetliches Fruestueck gegoennt. Danach sind wir zu Carsten, den ich noch aus meiner Zeit aus Schottland kenne (Danke Carscht, aber du weeest nischt!), und Christy, seiner neuseelaendischen Freundin, uebersiedelt, wo wir ein paar Tage bleiben durften.

Am Silvesterabend haben wir uns bei neuseelaendischen Freunden der beiden getroffen, dabei so komische Spiele wie "Beer-Pong" gespielt (die Spielregeln zu erklaeren ist absoult unmoeglich) und danach das grosse Feuerwerk auf der Harbour Bridge bewundert. Davor gabs noch ein Picknick in der Masse, allerdings nicht am Touristen-Backpacker-Hot-Spot im Zentrum sondern auf der anderen Seite der Harbour Bridge. Da wo die Aussies feiern! Die Stimmung war sensationell, das Wetter hielt den ganzen Abend lang. Und das Feuerwerk zum Jahreswechsel war sehr beeindruckend. Vielen Dank an dieser Stelle an Christy und alle anderen Kiwis (die Neuseelaender nennen sich selbst so), die fuer Stimmung und auch kulinarische Verpflegung gesorgt haben.

Ohne lange Umschweife einfach einige Impressionen von den Feierlichkeiten. Wir wuenschen allen ein gutes neues Jahr 2010!

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(Polizei an die Temperaturen angepasst - in kurzen Hosen)

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Waehrend der folgenden sechs Tage haben wir noch in aller Ruhe Sydney erkundet. Eine Stadt, die bei uns einen sensationellen Eindruck hinterlassen hat. Und warum es uns dabei im Zentrum besser gefallen hat als am beruehmten staedtischen Strand "Manly Beach", erzaehlen wir euch beim naechsten Mal.

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Posted by NoUturners 05:13 Archived in Australia Tagged events Comments (10)

Impressive Sydney

Syndey, New South Wales, AUSTRALIA

sunny 23 °C
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Vom Riesenspektakel in der Silvesternacht haben wir uns alle unterschiedlich gut erholt. Carscht und Christy hatten noch mit dem Jet Lag zu kaempfen (sie kamen auch erst am 31.12 aus Deutschland zurueck), Margit musste sich einer Nebenhoehlenentzuendung beugen (welche sie aber durch die tolle medizinische Versorgung hier in Australien bald im Griff hatte) und ich ... ja ich hatte keine Beschwerden, war fuer Sydney bereit und streunte durchaus auch alleine durch diese beeindruckende Metropole. Es war nicht allzu heiss aber sehr schwuel. Egal, Hauptsache Sommer!

Vielen Dank, Carscht und Christy, fuer eure unkomplizierte und tolle Rolle als Gastgeber in eurer sensationellen Wohnung unweit vom Zentrum, wo ich an einem Abend mit der tatkraeftigen Unterstuetzung Carschts auch Eiernockerln gezaubert hatte:

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Ein paar Eindruecke von der Stadt:

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Beim Sydney Opera House ist es passiert...

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...Margit hat ihre bereits mit Staub ueberzogene Kamera aus dem Rucksack genommen und das Objekt ihrer bedingungslosen Liebe fotografisch umgarnt. Nein, nicht mich (ausserdem waere ich ja ein Subjekt und kein Objekt), sondern eben das "Sydney Opera House".

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Botanic Gardens voll mit tausenden Fledermaeusen. Allerdings untypisch und fuer die Sydneyaner daher eher eine Belaestigung:

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Auch ich habe meine bedingungslose Liebe, naemlich jene zum Tennissport, zum Ausdruck gebracht und die Tickets fuer die Australian Open in Melbourne (Start am 17. Jaenner) bereits hier in Sydney abgeholt!

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Wer hier nicht an einem der beiden Kultstraende "Bondi Beach" oder "Manly Beach" war, der hat Sydney nicht erlebt - hat man uns zumindest erzaehlt. Also sind wir mit der Faehre zu letzterem aufgebrochen. Aber dieser entpuppte sich als Strand fuer die Massen - an der Adria ist es nicht viel schlimmer. Wie sehr haben wir uns in diesem Augenblick doch wieder ins ebenfalls lebendige aber weitaus attraktivere Zentrum gewuenscht:

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Schliesslich kam der Tag der Abreise. Noch einmal die Vorteile der Zivilisaton genutzt und den wilden Rauschebart in einem echten Badezimmer entsorgt:

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Carscht and Christy: Thanks for everything, it was a real pleasure! We might see you again one more time in the mid of March!

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Und nun begannen wir tatsaechlich das Abenteuer Australien, und zwar zu dritt (also Margit, Scarlett und ich). Und wie gut die naechsten Tage fuer Margits Rekonvaleszenz waren und wie lange es dauerte, bis sie ihr erstes Kaenguruh sah, steht im naechsten Eintrag.

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Posted by NoUturners 18:07 Archived in Australia Tagged tourist_sites Comments (2)

Starting The Real Adventure

Wentworth Falls - Perry's Lookdown - Boodero National Park - Seven Mile Beach National Park - Murramarang National Park - Sout Durras - Batemans Bay - Braidwood - Queanbeyan, all in New South Wales - Canberra, Australian Capital Territory, AUSTRALIA

sunny 38 °C
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An einem durchaus schoenen Mittwoch Morgen haben wir Sydney verlassen und sind wieder in die Blue Mountains gefahren. Margit wollte da unbedingt hin, weil ich ihr so viel darueber erzaehlt hatte. Aber da angekommen hat uns das Wetter leider im Stich gelassen. Also die Blue Mountains sind zwar verdammt schoen aber verdammt oft sehr nebelig.

In Wentworth Falls ging's noch halbwegs:

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Am Perry's Lookdown, den ihr wohl auch schon so gut kennt wie ich, leider nicht mehr:

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Nach der ersten gemeinsamen Nacht im Auto, Margit kaempfte immer noch mit den Nebenhöhlen und dem Jet Lag, fuhren wir in den Booderoo National Park, weiter suedlich gelegen. Es war bewoelkt aber traumhaft schoen und sehr ruhig. Und: Margit hatte hier ihr erstes Kaenguruh gesehen!

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Am dritten Tag aenderte sich das Wetter schlagartig. Die Wolkendecke riss auf und es wurde nicht nur schoen sondern auch so richtig heiss! Am Nachmittag haben wir daher, weiter suedlich an der Kueste entlang fahrend, einen Stopp im wunderschoenen Kuestenort Kiama gemacht:

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Nachdem wir nicht so recht wussten, wo wir uebernachten sollten, haben wir durch reinen Zufall im Seven Mile Beach National Park eine Uebernachtungstelle gefunden. Die fruehe Abendstimmung war wunderschoen:

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Abends waren wir noch in voelliger Dunkelheit spazieren und es sind doch tatsaechlich zwei Sternschnuppen ueber unsere Koepfe hinweg geflogen. Der Sternenhimmel ist wunderschoen hier! Und naechtens schlich ein Tier ueber die Picnic Area. Fotografieren konnten wir es nicht, es war zu dunkel. Aber als wir es mit der Taschenlampe angeleuchtet hatten, funkelten uns zwei rote Augen entgegen. Spannend (auch wenn es wohl eh nur ein Possum war). Am naechsten Morgen haben wir uns in die Fluten geschmissen und den ersten Kontakt mit dem australischen Meer einfach nur genossen:

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So schoen es hier auch war, wir mussten weiter und zwar einem Geruecht folgend: Am Pebbly Beach im Murramarang Nationalpark, nur ein paar Kilometer suedlich des Seven Mile Beach National Parks, kommen angeblich jeden Tag ab 18 Uhr zahlreiche Kaenguruhs aus dem Wald direkt auf den Strand. Das wollten wir ueberpruefen (und natuerlich auch ganz selbstlos fuer euch testen). Ihr werdet es nicht anders erwartet haben: Ja, es war tatsaechlich so. Und weil diese Tiere zwar wild aber so gar nicht mehr scheu sind, lassen sie sich sogar angreifen:

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Und hier habe ich auch mein Versprechen eingeloest und Lucas "Kaenguruh-am-Strand"-Zeichnung mitgebracht. Luca, nur fuer dich!

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Aber auch sehr viele zutrauliche Papageienarten gab es hier:

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Wild und verwegen, aber vor allem gut duftend, sind wir mit unserer Scarlett weiter gen Sueden gefahren, um einen Uebernachtungsplatz zu finden:

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(The Austrian Wunderbaum - Thanks Jose!)

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Leider haben wir uns auf dieser Suche ganz schoen verkoffert. Es war schon dunkel, als es uns einfach irgendwann wurscht war und wir im winzig kleinen Ort South Durras auf irgendeinem leeren Parkplatz fuer die Nacht geparkt hatten. Erst am naechsten Morgen wurde uns klar, in welcher landschaftlichen Perle wir da eigentlich gelandet waren. Somit haben wir hier auch gleich gefruehstueckt - sensationell am Cookies Beach. Noch Fragen?

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Nachdem wir ueber Canberra in die australischen Alpen wollten, mussten wir nun die Kueste verlassen. Nach einem kurzen Stopp in Bateman's Bay sind wir ueber Braidwood bis kurz vor Canberra gekommen und haben auf einem riesigen Roadsidestop uebernachtet:

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Kleiner Exkurs: Mein Neffe Luca warnt vor gefährlicher Fauna. Vielen Dank, Luca!

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Am naechsten Morgen sind wir nach Queanbeyan gefahren, ein kleiner Ort vor Canberra. Es war schon hier verdammt heiss und sollte uns auf das vorbereiten, was uns in Canberra erwarten wuerde. Der Sommer hatte so richtig begonnen, im Zentrum Canberras hatte es im Schatten 38 Grad. Ich begann also, mich gerade wohl zu fuehlen. Margit hat das weniger getaugt also haben wir auch einige Zeit in der klimatisierten Nationalbibliothek verbracht und gratis im Internet gesurft. Sonst hat uns nicht sehr viel in Canberra gehalten. Nach einem kurzen Dinner (beim Subway, weil der von Carscht empfohlene Thailänder leider geschlossen hatte) sind wir auch schon wieder aufgebrochen, um uns einen Ubernachtungsplatz zu suchen.

Davon, dass sich eben dieser fruehmorgens als wenig angenehm entpuppt hat, wir aber danach ein paar der schoensten Plaetze Australiens erleben durften, lest ihr in der naechsten Geschichte aus Down Under.

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Posted by NoUturners 21:39 Archived in Australia Tagged tourist_sites Comments (4)

The "Alps" - Kosciuszko And Alpine National Park

Cooma - Kosciuszko National Park, all in New South Wales - Alpine National Park - Corryong - Bairnsdale, all in Victoria, AUSTRALIA

sunny 25 °C
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Wer noch auf Fotos von Canberra aus dem letzten Beitrag wartet, den muessen wir enttaeuschen: Wir haben leider keine Fotos gemacht. An jenem Tag wars einfach viel zu heiss fuer einen entspannten Spaziergang durch die Stadt und Hand aufs Herz: Australiens Hauptstadt gibt auch nicht besonders viel her. Sie ist als Retortenstadt geschaffen worden und sieht auch genau so aus. Viel zu perfekt und durchgestylt, ohne historische Gebaeude oder Charme. Aber zugegeben: Sicher eine Stadt mit hoher Lebensqualitaet!

Abends haben wir nach langer Fahrt im Dunklen noch einen Platz an einem Roadsidestop gefunden. Wo wir da gelandet waren, wurde uns erst fruehmorgens bewusst.

Eigentlich sah das ja ganz nett aus...

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...hing aber auch stark von der Perspektive ab:

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Die LKW-Fahrer waren aber typisch australisch und daher sehr entspannt. Laut und stinking war's trotzdem und so sind wir sehr, sehr zeitig und ohne Fruehstuck in den Kosciuszko National Park aufgebrochen. Da angekommen haben wir einen traumhaft schoenen Platz direkt am Three Mile Dam Camp gefunden. Auf 1500 Metern Seehoehe gelegen und daher etwas kuehler. Die paar anderen Camper haben sich auf dem riesigen Areal wunderbar verteilt. Das Fruehstueck haben wir hier nachgeholt, eine schoenere Kulisse konnten wir uns gar nicht wuenschen. Wir haben hier die auch gleich die Waesche gemacht und waren auch schwimmen:

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Wir haben uns da zwei Tage gegoennt und etwas entspannt. Die beiden letzten Tage sind wir doch sehr viel gefahren und das war sehr anstrengend.

Ach ja, Margit fotografiert wieder:

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Am zweiten Tag haben wir eine kleine Wanderung (eigentlich war's ein besserer Spaziergang) auf dem Gold Seekers Trail gemacht (Pinocchios Geisterwald inkludiert):

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In Australien gibts in ein paar Monaten auch Skisaison. Die Lifte beweisen es:

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Und Coca Cola gab es da zumindest frueher auch einmal:

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Auch die Abendstimmung war nicht zu verachten:

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Nach zwei angenehm kuehlen Naechten gings fuer uns weiter in den Alpine National Park. Am Weg dahin haben wir nicht nur New South Wales verlassen und sind somit in Victoria eingefahren sondern haben auch wunderschoene Ausblicke in herrlich ruhiger Einsamkeit erlebt:

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Der Ah Sye's Camp war noch schoener als alles bisher da gewesene. Wir haben es einfach genossen. Genau dafuer macht man sowas. Und die Kaneguruhs waren endlich wieder so richtig scheu. Dafuer sind die Raupen hier so richtig frech:

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Eines bleibt jedoch ein Raetsel. Naechtens, als Margit das Quasi-Topferl aufsuchen wollte, hats irgendwo im Gebuesch geknurrt. Die Blase blieb nur halb entleert, das Raetsel ungeloest.

Wir sind jedoch nur eine Nacht geblieben, am naechsten Tag ging es auch schon weiter. Wir sind relativ viel gefahren, haben Besorgungen erledigt und uns am fruehen Abend auf einem wunderschoenen Roadsidestop niedergelassen. Nur ein bisserl viel Fliegen haben die Ruhe etwas gestoert:

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Danach stand Philip Island auf dem Plan, eine Insel suedlich von Melbourne, aber gesegnet mit viel Wildlife. Wie es uns da ergangen ist und warum es auch unheimlich sein kann, mal irgendwo Rast zu machen, wenn man nicht so genau weiss wo man eigentlich gelandet ist, erfahrt ihr im nachesten Eintrag.

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Posted by NoUturners 00:23 Archived in Australia Tagged backpacking Comments (1)

Approaching Melbourne (Side Trip To Philip Island included)

Phillip Island - Melbourne, all in Victoria, AUSTRALIA

semi-overcast 20 °C
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Auf Phillip Island sind wir mittags angekommen. Unser erstes Ziel war der Oswin Robertson Walk mitten auf der Insel. Die ganze Insel ist ja sehr touristisch, aber in diesem Waldstueck haben wir kaum jemanden angetroffen. Warum? Gluecklicherweise sind typische Touristen sehr berechenbar, in diesem Fall laufen sie alle ins Koala Conservation Center oder zur Pinguin Parade am westlichen Ende der Insel. Alles gegen Bezahlung versteht sich. Gut fuer uns, so konnten wir am eben erwaehnten Oswin Robertson Walk Koalas in freier Wildbahn beobachten. Gratis natuerlich. Und ungestoert. Entzueckende Tiere!

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Aber auch viele andere Tiere haben wir gesehen. Das folgende kennt ihr sicher:

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Aber auch lokales Getier war anwesend. Ein Possum...

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... und ein Wallaby...

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... und verschiedene Voegel:

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Die bereis oben angesprochene Pinguin Parade ist eine kommerzielle Veranstaltung erster Guete. Wie im Theater sitzen alle auf der Tribuene und warten, bis die Pinuine abends aus dem Wasser zu ihren Schlafplaetzen kommen. Und dafuer zahlt man auch noch 20 Dollar. Wir haben uns das nicht mehr gegeben und darauf gehofft, Pinguine an einem anderen Ort in aller Ruhe zu Gesicht zu bekommen. Wenn nicht hier in Australien, dann wohl sicher irgendwo in Suedmaerika.

Wir waren derweil am Strand spazieren und haben den Abend eben so genossen:

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Und dann haben wir doch noch einen Pinguin gesehen:

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Erst ab 18 Jahren geeignet - toter Seehund:

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Ach ja, haben wir schon erwaehnt, dass Australien ein sehr trockener Kontinent ist? Warnung vor tiefem Wasser obwohls nur so staubt...

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Nachdem wir Phillip Island abends verlassen hatten, sind wir beinahe bis Mitternacht auf der Suche nach einer Unterkunft gewesen. Aber leider keine Rest Area weit und breit. Also sind wir, bereits kurz vor Melbourne und Mitternacht, im Police Paddock Reserve gelandet, eine Art winziger Nature Park. Aber ein reines Tagesausflugsziel, denn der Schranken war herunten. Also haben wir uns vor eben diesen geparkt. Als kurz vor dem Schlafengehen zwei laut brummende, dicke, fette und laute Monstergelaendewagen (Calle, das waren echt geile Dinger, noch dazu mattschwarz) mit der Aufschrift "Patrol" angefahren kamen - so hoch, dass man zum Einsteigen beinahe eine Leiter benoetigte - haben wir gedacht, jetzt geht's uns an den Kragen. Aber die Patrol-Jungs (wer auch immer diese genau waren) sind nur kurz stehen geblieben und wieder abgerauscht. Keine 30 Minuten spaeter - Margit schlief schon, ich jedoch war noch etwas besorgt, was die Nacht bringen wuerde - kam der naechste dicke Schlitten. Weiss mit blauen Kaestchen und der dicken Aufschrift "Police" (also nun die offiziellen Bullen). Na fein, also dafuer jetzt, dachte ich. Aber nix da. Die Jungs haben kurz halt gemacht, einmal in die Runde geschaut und sind abgehaut.

Morgens wurden wir von Joggern geweckt, die hier wohl ihre Sonntagsmorgenlaeufe durchfuehren. Ich hab mich angezogen und bin am Schranken vorbei auf die grosse Spielwiese spaziert. Und siehe da - zwei Kaenguruhs gratsen friedlich auf der verlassenen Wiese. Also bin ich ihnen hinterher, sie waren aber ganz ueberraschenderweise schneller als ich. Ich bin zurück zum Auto geeilt, habe mir die Kamera geschnappt, Margit schnarchenderweise zurückgelassen (was fuer ein Gemuet - beneidenswert!) und habe einen der zahlreich angebotenen Walks gemacht. Es war erst 6.30 Uhr morgens! Dabei habe ich nochmals die beiden Kaenguruhs sowie zahlreiche Papageien und viele andere Voegel sowie ein Possum beobachtet. In der Daemmerung sind diese Tiere ganz besonders aktiv! Ein traumhaft schoener Spaziergang.

Die Fotos sind nicht besonders gelungen, aber lasst ruhig ein wenig eure Fantasie spielen, wie ich als Moechtegernforscher fruehmorgens durch den Park schleiche und immer etwas zu spaet dran bin am Ausloeser:

Gruene Papageien:

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Rebhuhntaubendings?

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Nicht Gorillas sondern Kaenguruhs im (Morgen)nebel:

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Das Possum, das schnelle Viech:

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Danach habe ich Margit aufgeweckt und wir haben uns die restlichen Kilometer nach Melbourne aufgemacht. Der reservierte Campingplatz war bald gefunden. Nach langer, langer Zeit wieder einmal eine Dusche und ein bisschen ueberdurchschnittlicher Hygieneansatz haben gut getan. Die Katzenwaesche aus dem Eimer hatte somit fuer die folgenden drei Naechte eine Pause. Die naechsten zwei Monate werden ohnehin wieder "urspruenglich" genug.

Gleich am Sonntag sind wir in den Melbourne Park aufgebrochen, da wo das Australian Open Tennisturnier stattfindet, das erste Grand Slam Turnier des Jahres. Bevor das offizielle Turnier am Montag losging, ist es am Sonntag mit einem Charityevent fuer die Haiti-Opfer gestartet. Leider war die Show-Veranstaltung mit Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic, den Williams-Schwestern, Kim Clisters und vielen mehr schon ausverkauft, aber wir konnten aufs Gelaende und das Event auf einer grossen Videowall mitansehen.

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Am Montag und Dienstag waren wir schliesslich richtig live dabei in der Rod Laver Arena. Es spielten Rafael Nadal, Jürgen Melzer und auch "Crazy Dani" Koellerer. Den Auftritt von Roger Federer am Dienstag haetten wir beinahe verpasst. Aber wir hatten Glueck, viel Glueck. Die Geschichte im naechsten Bericht wird daher vom Wunder vom Melbourne Park erzaehlen. Bleibt dran!

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Posted by NoUturners 00:56 Archived in Australia Tagged automotive Comments (6)

The Australian Open (And The Miracle Of Melbourne Park)

Melbourne, Victoria, AUSTRALIA

semi-overcast 21 °C
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Die meiste Zeit in Melbourne haben wir, wie bereits am Ende unseres letzten Berichts angekuendigt, im Melbourne Park verbracht. Es war fuer uns ein ganz besonders tolles Erlebnis, wenn auch das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Schlussendlich gab es fuer uns beide doch ein fantastisches Happy End! Aber alles der Reihe nach. Am Montag waren wir gegen 17 Uhr am Gelaende. Ab diesem Zeitpunkt waren unsere Night Session Tickets gueltig.

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(Das Bespannungsservice arbeitet auf Hochtouren)

Wir nehmen es vorweg: Das Wetter war leider schlecht, viele Spiele auf den Aussenplaetzen mussten fuer den laufenden Tag abgesagt werden. Doch bevor es zu regnen begann, hatten wir Zeit, uns noch auf dem Gelaende herumzutreiben und zum Beispiel Stefan Koubek erste Reihe fussfrei beim Training zuzusehen (das hat ihm wohl Glueck gebracht, er kam bis in Runde drei). Oder auch auf Show Court 2 kurz vorm einsetzenden Regen Cilic gegen Santoro bewundern:

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Danachn begann es zu schuetten und alle fluechteten vor dem Regen ins Foyer der Rod Laver Arena. Es war rammelvoll:

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Die Rod Laver Arena, das Hauptstadion, war jedoch gluecklicherweise mit einem schliessbaren Dach versehen. Daher konnten wir die Abendpartie von Rafael Nadal gegen den unbekannten Australier Luscak sehen. Da es kurz vor Matchbeginn eine kurze Regenpause gab, setzte sich bei den Verantwortlichen naiver Optimismus durch und das Dach wurde wieder geoeffnet. Allerdings setzte umgehend wieder Regen ein. Also wurde das Dach wider geschlossen und die Ballkids haben den Boden aufgewischt. Da haben die Organisatoren keine gute Hand bewiesen.

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By the way, Nadal hat schliesslich klar gewonnen:

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Leider haben wir an diesem Abend erfahren, dass Roger Federer am folgenden Tag die dritte Partie der Day Session spielen wuerde. Diese war jedoch schon ausverkauft und wir hatten nur Tickets fuer die Night Session. Wir waren sehr enttaeuscht. Am naechsten Tag fuhren wir dennoch schon frueher aufs Gelaende. Das Wetter war traumhaft und die Oesterreicher Melzer und Koellerer haben ihren Spiele auf Nebencourts gespielt. Daher wollten wir guenstige Tickets fuer die Nebenplaetze besorgen. Sicherheitshalber haben wir an der Kassa aber zum hundersten Mal nachgefragt ob es nicht doch noch Karten fuer das Federer-Match gibt. Und tatsaechlich: Es gab sie!!! Reiner Zufall, soeben hatte jemand storniert. Ein echtes Wunder!!! Schnell die Karten gekauft und rein ins Stadion - noch dazu in Reihe 6!!! Traumwetter, das Dach offen und wir hautnah dabei. Roger Fedder hat uebrigens muehevoll aber schliesslich klar gegen den Russen Igor Andreev gewonnen:

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Abschliessend noch Margits zwei Lieblingsfotos (O-Kommentar: Der Roger ist schon eine Schnitte!):

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Wir sagen Goodbye zu Roger und der Rod Laver Arena:

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Danach gings wieder auf die Aussenplaetze. Wir wollten unbedingt Koellerer live sehen. Und wir waren auch hier erste Reihe fussfrei dabei, es war Aussenplatz vier. Und Crazy Dani wurde seinem Namen gerecht. Nach jedem zweiten Schlag ein Schlaegerwurf, Beschimpfungen gegen sich selbst, die Linienrichter, den Schiedsrichter, den Gegner, die Zuseher und leider auch die Ballkids. Das hat ihm bei uns saemtliche Sympathien gekostet. Einfach ein dummer, verrueckter junger Mann. Schade drum. Verloren hat er uebringes eh auch und zwar in fuenf Saetzen:

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Danach haben wir, weil wir die Tickets sowieso hatten, in der Rod Laver Arena noch kurz bei Lleyton Hewitt vorbeigeschaut, australischer Tennisheld und ehemalige Nummer eins der Welt. Tolle Stimmung, tolle Fans, daher sehr lustig und gewonnen hat er schliesslich auch noch!

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Die stimmungsvollste Partie war die Abendpartie in der Margaret Court Arena. Gasquet und Youzhny matchten sich fuenf Stunden lang. Schliesslich behielt Youzhny im fuenften Satz knapp die Oberhand. Die Partie dauerte bis Mitternacht. Allein der Ausblick von diesem Stadion auf die Melbourne Skyline war sensationell!!!

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Fanzoesische Fans feuern vergeblich an:

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Unterm Strich war dieses Turnier eine sensationelle Erfahrung fuer uns beide, auch wenn das Wetter nur an einem der beiden Tage mitgespielt hatte. Die sehr froehliche und lustige Stimmung auf allen Plaetzen macht dieses Grand Slam Turnier zu einem tollen Erlebnis. Man hat das Gefuehl, die ganze Welt ist da und feiert den Tennissport. Und auf dem riesigen Gelaende ist immer was los. Im September werden wir die US Open in New York besuchen. Wir sind schon jetzt gespannt, wie es uns da gefallen wird!

Uebrigens, von Melbourne selbst haben wir natuerlich schon auch etwas mitbekommen. Ein paar Bilder davon und Worte darueber folgen im naechsten Eintrag.

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Posted by NoUturners 18:42 Archived in Australia Comments (1)

Melbourne: Yes, We Did See The City As Well!

Melbourne, Victoria, AUSTRALIA

semi-overcast 22 °C
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Ja, wir haben sehr viel Zeit im Melbourne Park verbracht und der Tennis-Leidenschaft gefroehnt. Aber wer glaubt, wir haben von Melbourne selbst nichts gesehen, der irrt! Vor allem das Zentrum, das CBD (Central Business District), haben wir einer genaueren Beobachtung unterzogen. Melbourne ist eine wunderschoene Stadt und im Vergleich mit Sydney viel ruhiger, kleiner und nicht so hektisch. Ein paar Eindruecke vom Stadtbild, chronologisch unsortiert:

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Ach ja, uebernachtet haben wir ausnahmsweise in einem kommerziellen Caravan Park, der erste auf unserer Reise. Immerhin: Es gab heisse Duschen und WCs mit Spuelung! Mal was anderes zur Abwechslung:

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Ein paar Besonderheiten gibt es uebrigens nur hier in Melbourne. Zum Rechtsabbiegen muss man sich an ein paar ausgewaehlten Kreuzungen ganz links anstellen und erste am Ende der Gruenphase darf man rechts ueber die Kreuzung biegen, Schilder zeigen das gesondert an (wer das jetzt nicht ganz verstanden hat: es herrscht hier Linksverkehr!):

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Und Kuehe gibts auch in Melbourne:

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Und eine Affinitaet zu Batman haben sie hier. Warum auch immer. Zwei Beispiele gefaellig?

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Uns hats hier sehr gut gefallen, auch abseits des Tennis-Turniers. Zwei Erlebnisse moechten wir noch kurz schildern. Auf einer sehr belebten Schnellstrasse am Weg vom Campingplatz ins Zentrum von Melbourne haben wir leider ein Kaenguruh gesehen, das verletzt mitten auf der Strasse lag und noch gezuckt hat. Leider wissen wir nicht, ob es ueberlebt hat, wir mussten mit dem Verkehr mit. Und auch wenn es hart klingt: Hoffentlich ist da ein dicker, fetter LKW druebergefahren, denn das arme Tier hatte wohl keine rosige Zukunft mehr vor sich.

Und eine Dame, dem Aussehen nach wohl selbst Backpacker oder Reisende, hat uns einen Zehn-Dollar-Schein geschenkt, weil sie uns einen Zwanziger, den der Bahnticket-Automat nicht akzeptiert hat, nicht in zwei Zehner wechseln konnte. Den Zug haben wir erst recht verpasst (der Ticket-Automat war aus irgendeinem Grund nicht gut auf uns zu sprechen) und so haben wir diese grosszuegige Person leider nicht mehr gesichtet. Wir haetten es ihr sehr gerne zurueckgezahlt.

Wie auch immer, fuer uns hiess es nun, sich vom urbanen Leben zu verabschieden und uns wieder auf den Weg in die Natur zu machen. Zunaechst hat es uns kurz auf die Great Ocean Road geschlagen. Und von da tief hinein in den Great Otway Nationalpark, der so viele unterschiedliche und faszinierende Merkmale hat. Vom ueblichen australischen Wildlife ueber eine wunderschoene Kueste bis hin zum Regenwald gab's so ziemlich alles was das Herz begehrt. Bleibt dran, es zahlt sich aus!

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Posted by NoUturners 19:14 Archived in Australia Comments (0)

Great Otway Nationalpark I - Koalas And Rain Forest

Geelong - Torquay - Jamieson Track - Kennet River - Great Otway National Park - Hopetoun Falls - Otway Treetop Walk - Johanna Beach, all in Victoria, AUSTRALIA

sunny 25 °C
View Map: No U turn on NoUturners's travel map.

Nach dem urbanen Melbourne-Abenteuer sind wir also wieder raus aufs Land gefahren. Jedoch zunaechst einmal in eine sehr touristische Zone - auf die Great Ocean Road.

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(Gut, dass wir jetzt wissen, auf welcher Seite man in Australien faehrt)

Nachdem wir den ganzen Tag gefahren sind, haben wir auf einem abgelegenen Platz nicht weit weg von der Kuestenstrasse die Nacht verbracht. "Only 4WD" stand auf dem Zufahrtsschild. Na bitte, das war doch was fuer uns.

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Der Platz war sehr angenehm ruhig, neben uns parkte nur noch ein Australier. Dieser sehr nette junge Mann hat sich als ungemein hilfreich erwiesen und uns am naechsten Morgen noch ein paar Tipps fuer die Weiterreise gegeben. Und an eben diesem naechsten Morgen folgte das ultimative, wilde Off-Road-Erlebnis. Und zwar sind wir vom Uebernachtungsplatz nicht wieder auf die Strasse zurueckgefahren sondern direkt weiter den steilen Anstieg hinauf - auf den Jamieson Track und von diesem weiter auf den Godfrey Track. 4WD in Reinkultur! Die Fotos geben das Gefaelle und die unruhige Piste kaum wider.

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Am Ende der anstrengenden Strecke die Belohnung: Ein Koala mitten auf einem Baum, direkt an der Strasse, der Great Ocean Road:

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Der Kennett River Koala Walk ein paar Kilometer weiter bescherte uns schliesslich inflationaer viele Koalas - und das in freier Natur. Das maechtige Gegrunze, die diese eigentlich suessen Tiere ausstossen, durften wir auch erleben. Hier ein paar Eindruecke des gesamten Walks. Es gab auch Voegel und Echidnas (Igel aehnliche Tiere):

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Fuer ein Touristenfoto sind wir kurz zurueck auf die Great Ocean Road gefahren...

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... und danach gleich wieder ins Hinterland, diesmal in den Regenwald. Gigantische Waelder nur wenige Meter von der Great Ocean Road entfernt. Bei den Hopetoun Falls haben wir das perfekte Platzerl fuer eine Uebernachtung erwischt. Riesenfarne, einsame Wasserfaelle und vor allem viel Ruhe.

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Sehr zeitig am naechsten Morgen fuehrte uns ein herrlicher Spaziergang zu den Wasserfaellen mit meterhohen Riesenfarnen:

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Nach einem Fruehstuck fuhren wir zum in der Naehe liegenden Otway Fly Treetop Walk, ein kuenstlicher aber sehr spektakulaerer Weg in 30 Metern Hoehe mitten durch die Regenwald-Baeume:

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Der Prehistoric Walk - erst ab 18 Jahren oder auch fuer Luca!

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Fuer die folgende Nacht sind wir wieder an die Kueste zurueckgekehrt, genauer gesagt direkt an den Strand - den Johanna Beach. Schoen gelegen, viele Reisende aber ein riesiges Areal. Nur das Wetter war nicht ganz so berauschend. Dafuer haben wir wieder einmal etwas ausgespannt und uns physisch und psychisch ein wenig regeneriert:

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Erst ab 18 Jahren - toter Fisch am Strand:

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Für alle Luxuscamper unter euch - auch so kann man seinen Campingurlaub verbringen:

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Der naechste Stopp lag erneut an der Kueste. Spektakulaer war es da, aber es war auch viel los. Das lange Wochenende des Australia Day stand an. Das Heiligtum aller Australier, Hoehepunkt und gleichzeitig Ende der australischen Urlaubszeit. Und warum es trotz Massen an Leuten dennoch ein sehr ruhiges Wochenende wurde, erzaehlen wir euch das naechste Mal.

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Posted by NoUturners 19:31 Archived in Australia Tagged automotive Comments (5)

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