A Travellerspoint blog

London (back on the old continent)

London, England, UNITED KINGDOM

semi-overcast 21 °C
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Eine schlaflose aber durchaus kurzweilige Nacht ueber dem Atlantik von New York City nach London spaeter, sassen wir bereits in der beruehmten, trotz ihres Alters sehr modernen und sauberen Londoner Underground, der "Tube", auf dem Weg von Heathrow zum Earl's Court am Uebergang von Kensington nach Chelsea. Da wo wir die naechsten vier Naechte verbringen wuerden, bevor wir der grossen, weiten Welt endgueltig Lebewohl sagen mussten und nach knapp neun Monaten nachhause zurueckkehren wuerden. Die Einreise in ein Land war seit langer Zeit wieder kurz und unkompliziert, vermittelte daher ein sehr positives Gefuehl von Heimat. Wenn du als EU-Buerger zurueck in die EU kommst, auch wenn es "nur" das United Kingdom ist, schaetzt du die EU als deine Heimat: Du bist willkommen und dies noch dazu huerdenlos! Das United Kingdom, und somit die gesamte Europaeische Union ist das einzige Land (bzw. in diesem Fall die einzige Staatenunion) unserer Reise, in die einheimische Buerger bei deren Rueckkehr keine laestigen Einreise- oder Zollformulare ausfuellen muessen (Australien, USA, Kanada und auch alle von uns bereisten suedamerikanischen Laender verlangen auch von ihren eigenen Staatsbuergern das Ausfuellen diverser Formulare bei der Heimkehr)!

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Genug gequatscht, dieser Eintrag soll genau das widerspiegeln, was unser London-Aufenthalt fuer uns auch war: Ein komplett unspektakulaeres Herantasten an die Heimat. Das Verarbeiten vor allem der Eindruecke der letzten Wochen, ohne sich schon mit der Heimat auseinandersetzen zu muessen. London war somit ein dankbares "Bauernopfer" unserer beider Seelenlandschaft, was aber wiederum nicht so schlimm war, schliesslich waren wir beide schon oefters hier auf Besuch. London kann im Vergleich mit New York natuerlich nicht mithalten, ist aber sicher Europas internationalste Stadt und die mit Abstand teuerste auf unserer gesamten Reise. Indisch staemmige Leute praegen neben den immer noch sehr formell gekleideten britischen Geschaeftsleuten das Strassenbild. Und sehr viele Franzosen arbeiten hier - vor allem im Gastgewerbe. Pubs sind komplett rauchfrei und auch unter der Woche gesteckt voll mit zahlender Kundschaft. Das Bier fliesst in Stroemen. Von wegen "durchs Rauchverbot gehen die armen Wirt'n zugrund'.

Bilder von einer Stadt, die wir alle (also ihr und wir) durchaus schon gut kennen und deshalb nicht mehr grossartig erklaeren muessen:

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Kensington Gardens bevoelkert von den verschiedensten Vogelarten:

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Das Wetter brachte zwar nur an den beiden ersten Tagen Sonnenschein, aber Niederschlag hat es uns nicht einmal im traditionell verregneten London gebracht. Was haben wir nun so gemacht? Wie schon gesagt, nix wirklich Spannendes. Wir waren in Pubs, in Cafés, sind im Hyde Park herumgelegen, waren im Kino, haben uns mit White Russians betrunken, waren entgegen unserer bisher gelebten Reisephilosophie auch oefter in Lokalen essen und haben versucht, so gut wie moeglich zu entspannen:

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Dass wir einmal das Bed and Breakfast wechseln mussten (vom Windsor House ins nahe gelegene Chelsea House), weil es uns nicht gelungen ist, vier Naechte in ein- und derselben Unterkunft zu buchen, findet wohl nur deshalb eine Erwaehnung, weil es das "aufregendste" war, von dem wir berichten koennen (abgesehen vom Jet Lag, der uns die beiden ersten Naechte den Schlaf geraubt hat). Mehr war nicht mehr drinnen.

Und schliesslich das Unvermeidliche: Der letzte Abend, der drohende Heimflug am folgenden Tag. Und ploetzlich kam entgegen dem restlichen London-Aufenthalt doch noch einmal richtig Spannung auf. Konnten wir in der letzten Nacht ueberhaupt noch schlafen? Wie wuerde das Wiedersehen mit unseren Lieben, von uns Zurueckgelassenen, sein? Zu diesem Zeitpunkt wissen wir das selbst noch nicht - denn eben diesen Eintrag, also jenen, den ihr gerade lest, stellen wir "in Echtzeit", eine Nacht vor dem Abreisetag online.

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Bleibt dran - ihr habt es so gut wie ueberstanden: Der naechste Eintrag, unsere Rueckkehr betreffend, wird auch der definitiv letzte und somit wohl wehmuetigste unserer gesamten Reise sein. Es waere schoen, wuerdet ihr uns dabei noch ein allerletztes Mal begleiten.

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Posted by NoUturners 11:53 Archived in United Kingdom

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Comments

Oh nein, Ihr Armen!!! Muss das schwer sein, zurück zu kehren!!! Aber wie spannend andererseits! Wer weiss, welches Abenteuer Alltag Euch erwartet?
Tue mir auch ein klein bisschen selber leid - keine Berichte mehr aus der Ferne... Wie soll das denn gehen? Es war so schøn, Euch zu verfolgen!
Denke an Euch, während Ihr Abschied von der grossen Reise nehmt. Gute Heimfahrt.
Siggi

by Sigrun

hi ihr zwei! so ein letztes mal auf diesem wege! morgen kommts zurück... kanns nicht glauben wie schnell die zeit vergangen ist. für uns hat sich nicht viel geändert und ihr habt so viel erlebt!
WILLKOMMEN zurück!! ICH freu mich soooo!
Bis morgen! Schlafts gut! BACI

by sorellina

Margit Schmid geht heim.

by NoUturners

Welcome back. Es war super, eure reiseberichte zu lesen und fotos zu sehen und ihr habt dabei echt durchhaltevermögen bewiesen, das auf der gesamten reise bis zum ende zu machen. dankeschön dafür. ich wünsche euch einen sanften einstieg back to reality, alles liebe und freue mich auf ein wiedersehen, irgendwo, irgendwie und irgendwann. alles liebe michaela

by Michaela

das war jetzt aber schon ein wenig zu schnell retour. könntats ihr net noch ein paar monate anhängen, i warat grod so guat im lesen/commenting drinn ;-)

by H

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