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"The Grampians" - Close To Perfection

Grampians National Park - Cherrypool - Grampians National Park - Natimuk, all in Victoria, AUSTRALIA

sunny 30 °C
View Map: No U turn on NoUturners's travel map.

Der Tag nach dem kalten und verregneten (beinahe bin ich versucht zu schreiben "vereisten", aber da fuehlt ihr euch zuhause sicher zurecht verarscht) Geburtstagsabend durften wir die beiden naechsten Tage die geniale Erfahrung der Grampian Mountains machen. Herrliches wolkenloses Hochdruckwetter und ein mitten im Flachland liegender von wunderschoenen Felsformationen dominierter Gebirgszug.

Zunaechst gab es ein Picknick am Lake Bellfield. Ein paar Voegel haben uns dabei begleitet:

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Viele Ausflugsziele boten sich an. Dank der ueberstandenen Sommerferien wirkte von einem Tag auf den anderen alles wie ausgestorben - auch hier im eigentlich sehr populaeren Grampians National Park. Groesstenteils ganz alleine ist man hier in einer skurillen aber ueberwaeltigenden Gebirgslandschaft gefangen. Fuer die nun folgende Wanderung ein herzliches Dankeschoen an Simi und Chris.

Der "Wonderland Grand Canyon Walk" zum Pinnacle Lookout. Technisch anspruchsvoll und steil, aber kurz (5,5 km return) und wunderschoen (haben wir aber eh irgendwie schon zum Ausdruck gebracht, oder?)

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Im Jahr 2006 tobte hier in diesem Teil des Nationalparks ein verherrendes Buschfeuer. Interessant zu sehen, wie rasch sich die Natur davon, nur etwas mehr als drei Jahre spaeter, nicht nur wieder erholt hat sondern dieses Feuer als Initialzündung für neues Wachstum genutzt hat. Asche als neuer Lebensspender, ist wirklich so.

Einmal ueber die Rinde drueber und die Finger sind schwarz:

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Aber wie gesagt, alles waechst nach und gedeiht wieder:

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Auch die Liebe:

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Beim (Haltungs)turnen:

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Am spaeten Nachmittag fuhren wir noch zum Reed Lookout und den Balconies:

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Ja, Australien ist auch im Sommer sehr gruen! Uebernachtet haben wir jedenfalls außerhalb des Nationalparks im Cherrypool Highway Park, gelegen direkt neben dem nur sehr spärlich befahrenen Henty Highway. Eine wunderschoene, grosse Rest Area. Hat uns sehr gefallen, vor allem war da gar nix los:

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Der naechste Tag fuherte uns wieder in den Grampians Nationalpark. Es war wieder ein praechtiger Tag, noch heisser als am Vortag und alles noch viel schoener. Zum Aufwaermen waren wir zunaechst beim Zumstein Homestead. Verlassene und verfallene Ferienhaueser aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit als Australien noch nicht mal annaehernd so erschlossen war wie heute. Und da spielte sich folgendes ab, hört gut zu: Ein visionaerer Mann, der Herr Zumstein, hat sich da in den Grampians niedergelassen, sich eine Bienenfarm angelegt und den Honig mit dem Fahrrad an die "Nachbarn" verteilt. Romantische Vorstellung? Vielleicht. Aber vergesst nicht, asphaltiert war damals noch nix. Doch der Mann hatte Visionen und hat sich bald danach sein zweites Standbein geschaffen: Ferienhaeuser. Noch heute sieht man die Ueberbleibsel davon. Die Haeuser sind zwar schon stark verfallen, aber man kann sich noch sehr gut vorstellen wie sich das frueher hier abgespielt hat. Uns hat es hier sehr gut gefallen.

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Danach sind wir zu den MacKenzie Falls aufgebrochen. Sehr touristisch, aber wunderschoen. Ganz runter ins Tal gings ueber 264 beschwerliche Stufen (die Aufmerksamen unter euch werden mitgedacht haben: hinauf muessen es eigentlich wieder so viele gewesen sein). Und am Weg hin und retour gabs viel zu sehen.

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Danach hatten wir beide Hunger. Gemeinsam mit hundertausend Fliegen wurde eine Jause an der Mount Zero Picnic Area eingenommen. Und allen sei hiermit versichert: Ja, wir haben uns immer noch lieb!

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Und es wird hier alles immer steppenaehnlicher:

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In der Zwischenzeit stand die Sonne hoch und strahlte heiss vom Himmel herab. Passend dazu folgte der Hoehepunkt des Tages und zwar der Aufstieg auf den Hollow Mountain ganz im Norden des Nationalparks. Technisch noch weitaus anspruchsvoller als die Wanderung vom Vortag (wir mussten teilweise klettern), aber dafuer war sie ein Stueck kuerzer (2,2 km return). Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Ausserdem war sonst keine Menschenseele unterwegs. Auch fuer diesen Tipp wieder ein herzliches Dankeschoen an Simi und Chris!

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(Yeti?)

Zum Abschluss haben wir uns noch die Aborigines-Staette Gulgurn Manja angesehen. Tatsächlich mystisch oder nur Einbildung?

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Und Tiere gabs wieder, ein Echidna gefaellig?

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Riesiger Ameisenhaufen:

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Zurueck am Parkplatz: Immer noch staubig, immer noch heiss:

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Wir waren erschoepft. Aber die zwei Tage in den Grampians haben uns sehr stark beeindruckt. Das Wetter war traumhaft, wir waren sehr oft komplett alleine unterwegs, ohne weiteren Kontakt zu anderen Reisenden und wir haben dabei traumhafte Ausblicke und Eindruecke erlebt. Also haben wir uns von diesem faszinierenden Flecken Erde verabschiedet und unsere Reise in westlicher Richtung fortgesetzt. Uebernachtet wurde somit bereits einige Kilometer weiter am Lake Natimuk - nur war in eben diesem kein Wasser drinnen. Schilder wie dieses wirken daher ganz besonders skurill:

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Abendstimmung am See ohne Wasser - eh auch nicht schlecht (nur wars windig und daher arsch- und kalt!):

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Und es blieb windig und abends frisch (auch wenn untertags die Sonne vom Himmel brannte). Auf unserem Weg lag der Coorong Nationalpark, direkt an der Kueste, gar nicht so weit suedlich von Adelaide gelegen. Viel Wildlife sollte es da geben, ausgetrocknete Salzseen und tolle Landschaften. Wir waren neugierig. Seid ihr es auch?

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Posted by NoUturners 21:17 Archived in Australia

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Comments

yety? der behaarung nach geurteilt: nicht auszuschließen ;-)

by Wick

Gehn's Herr Wick, muessen's nicht einen Umzug organisieren? ;-)

by NoUturners

jo eh. aber da ist ja noch genug zeit.
werde vorerst eine arbeitsgruppe nominieren,
dann ein regelwerk erstellen,
hernach eine prozessbeschreibung,
obendrauf noch einen projektplan,
schlußendlich einen evaluationsbeauftragen nominieren, einen schiri und einen stellvertreter noch dazu ...

by HrWick

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