A Travellerspoint blog

Coorong National Park

Edenhope - Naracoorte - Kingston South East - Coorong National Park - Mannum - Murray River Reserve, all in South Australia, AUSTRALIA

sunny 30 °C
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Noch von den Eindruecken in den Grampians benommen haben wir uns auf den Weg raus aus dem Bundesstaat Victoria gemacht und uns hinein in den Bundesstaat South Australia gewagt. Dafuer mussten wir folgendes tun: Unsere Uhr um eine halbe Stunde zurueckstellen - ja, ihr lest richtig: 30 Minuten und unser ganzes Obst aufessen, weil das nicht mitgenommen werden darf. Nur: an der Grenze hat eh niemand kontrolliert. Die Fahrt vom Lake Natimuk nach Westen ging via Edenhope zur Grenze, danach ueber Naracoorte (wo wir gefruehstueckt haben) nach Kingston South East immer alles gerade aus durch Steppe, ueber schlechte Strassen und ueberhaupt wars heiss und ausserdem raunzen Oesterreicher gerne. Aber sonst geht's uns noch ganz gut.

Sehr frueh haben wir im Coorong Nationalpark am 42 Mile Beach einen wunderschoen schattigen Platz gefunden. Der war aber eh sinnlos, weil es derartig windig war, dass sogar Margit in die Sonne gefluechtet ist. Schlauerweise haben wir deshalb Waesche gewaschen, da diese bei diesem Wind auch im Schatten im Handumdrehen getrocknet war. Und wir haben dafuer unser Prinzip aufgegeben, fuer Uebernachtungen nichts zu bezahlen. Ganze fuenf Dollar haben wir fuer die Uebernachtung hingeblaettert. Laut Adam Riese sind das 2,50 Dollar pro Kopf und Nase (und Mund und Ohren und Hals und 1,25 Dollar pro Arm und 1,25 Dollar pro Hand und Fuss und .... aber ihr wisst was wir meinen).

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Ach ja, gleich bei der Ankunft haben wir zwei Emus gleich neben unserem Auto gesehen. Die Zufahrtsstrasse (ich sage nur 4WD!) war staubig, die Bremsen brauchten etwas laenger, um zu greifen und der Fotoapparat war nicht gleich gefunden. Ja, und da waren sie auch schon auf der Flucht, die Riesenvoegel. Elegante Tiere in der Tat!

Und gleich der naechste Schock, ein "schlafender" Papagei und ein paar "spielende" Ameisen (erst ab 18 Jahren, ihr kennt die Regeln mittlerweile!):

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Danach Motorcheck. Emanzipiert geteilt: Sie prueft Oel, er fuellt nach:

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Es folgte der Strandcheck. Urteil: Wunderschoen aber windig, windig, windig, windig, windig...

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Danach Essens- und Biercheck:

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Danach Abendstimmungscheck:

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Während der folgenden, mysteriösen Nacht lief wieder etwas mehrmals ueber unser Autodach. Ein Possum, ein Vogerl, gar ein Serienkiller? Morgens waren die Spuren verwischt, wir beide um ein ungeloestes Raetsel reicher.

Am naechsten Tag haben wir den Nationalpark verlassen. Am Weg hinaus hat Margit die wunderschoenen Salzseen perfekt eingefangen:

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Nach langer Fahrt sind wir schliesslich im Laufe des Nachmittags am von Fliegen verseuchten Murray River Reserves (in Mannum kurz vor Adelaide) eingetroffen, wo wir schliesslich auch genaechtigt haben. Viele Fliegen - ergo viele Voegel:

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Der Uebernachtungsplatz war nichts Besonderes aber fuer eine Nacht durchaus brauchbar:

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Der naechste Stopp galt wieder urbanem Gebiet. Adelaide war an der Reihe, eine auf den ersten Blick sehr unspektakulaere Stadt. Aber es spielten eine Reihe von Faktoren eine Rolle, dass diese Stadt schlussendlich einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Davon mehr in unserer naechsten Geschichte - diese dann aus der Hauptstadt South Australias.

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Posted by NoUturners 21:39 Archived in Australia

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Comments

der ornithologe meint: der schlafende papagei könnte ein lori sein.
ansonsten gilt weiterhin: ihr seid zu beneiden! grmpfl

by H

Lori oder Larifari. Dem armen Viech is eh wurscht, tot war er der Arme. Dennoch danke fuer die Aufklaerung Dr. Vogel! ;-)

by NoUturners

mhmm... hier lautet der tipp des tierexperten wohl eher: nagetier... einen dingo würde man auf dem autodach wohl doch eindeutig vom opossum unterscheiden können??

by sorellina

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