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Old Grimwade Townsite (Der Damm unserer Traeume!)

Old Grimwade Townsite - Bunburry - Marrinup, all in Western Australia, AUSTRALIA

sunny 35 °C
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Wie bereits angekuendigt, und wir sind uns sicher, ihr giert schon maechtig darauf, widmet sich der naechste Eintrag unserem naechsten Ziel. Urspruenglich nur fuer eine Nacht geplant sind wir am Freitag vor dem letzten Februar-Wochenende zur Old Grimwade Townsite aufgebrochen. Ein ehemaliger, winziger und nicht mehr bewohnter Ort, an einem Damm liegend und mit einer alten Muehle ausgestattet. So toll war die Beschreibung in unserem Freecamp-Buch dann doch nicht, aber den Damm haben wir gluecklicherweise gefunden (die Muehle jedoch nicht, was aber schliesslich eh komplett wurscht war - "blunz'n" sozusagen).

Gerade rechtzeitig haben wir bei der Hinfahrt - es war schon spaeter Nachmittag und dank nicht vorhandener Sommerzeit in Western Australia (wir haben berichtet, ihr solltet das eigentlich wissen) wird es ja bereits um 19 Uhr dunkel - im Radio vernommen, dass es ein langes Wochenende gibt, da am Montag, 1. Maerz, der Labour Day gefeiert wird. Wegen des Prachtwetters waren also alle auf dem Weg zum Strand oder auch in den Wald. Gut, also hofften wir, dass dieser Platz nicht so ueberlaufen war. Und war es so? Ich nehme es vorweg, Ratespiele gab's eh schon genug in unserem Blog: Ja, es gab Camper und Tagesbesucher, aber die Wenigen haben sich gut auf dem riesigen Areal verteilt und es herrschte eine angenehme Ruhe - als waere ausser uns niemand hier. Wir blieben schliesslich drei Naechte und haben zum Abschluss des australischen Naturtrips noch einmal aus dem Vollen geschoepft!

Ja, hoert doch zu zappeln auf, die Fotos kommen ja eh schon! Aber nicht schlingen, geniessen!

Wir haben unser Auto direkt am Damm geparkt und werden von Herrn und Frau Teufel, einem Hopsihasen und einem unidentifizierbaren Tier begruesst - Fauna und Flora vereint quasi:

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Unsere Terasse direkt am Wasser:

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Fruehstueck auf unserer Terrasse direkt am Wasser:

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So eine Art Rotkehlchen mag auch was vom Nutellabrot:

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Ein kleiner Spaziergang: Wilde Blackberrys wohin das Auge von uns Naschkatzen blickte:

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Eine weitere Entdeckung auf unserem Spaziergang:

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Abkuehlung: Zugang direkt von unserer Terrasse:

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Unser Privatzoo: Enten (die laufen mir auch tatsaechlich ueberall zu)

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Stimmungsbilder vom Damm:

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Und den tollen Sternenhimmel gab's wieder. Auf Kamera zu bringen, defacto unmoeglich. Aber den Mond konnten wir einfangen. Stellt euch einfach noch eine ganze Menge tolle Sterne rundherum vor:

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Der Platz war ein Traum, wir haben uns fallen gelassen und den drei Tage dauernden Augenblick intensiv genossen. Es herrschte Traumwetter, ein wenig Wind zur Abkuehlung und ein quietschender Baum direkt neben uns hat taeglich ein wenig fuer uns musiziert. Auch die am Sonntag kurz auftauchenden Tagesbesucher (mit Bierdosen ausgestattet aber zahnlos im doppelten Sinne!), die sich doch tatsaechlich gleich neben unserer Terrasse breit gemacht haben, konnten unsere Stimmung nicht trueben.

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Und damit mir Margit nicht immer zuhoeren muss, habe ich ihr auch mal was aufgeschrieben, was ich ihr sonst jeden Tag beim Aufwachen ins Ohr fluestere:

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Sag zum Abschied ganz laut "Servus":

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Am naechsten Morgen fuhren wir nach Bunburry, wo wir doch tatsaechlich einen Delphin nur wenige Meter neben uns im Wasser gesehen haben. Ein tolles Erlebnis aber schlechte Fotos (ich war's, ich geb's zu)!

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Danach war er aber weg und kam nicht wieder. Margit hielt noch lange Ausschau, gab am Ende aber enttaeuscht auf:

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In Bunburry haben wir unser Auto einer Komplettwaesche unterzogen. Anfangs mussten wir uns erst mit dem uns unbekannten System der Selbstwaesche vertraut machen (daemliche Fragen an die Anwesenden inklusive, aber als Auslaender darf man das) aber schliesslich hatten wir grossen Spass dabei:

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Fertig - Trommelwirbel bitte:

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Abens fuhren wir von wehmuetigen und nostalgischen Gefuehlen begleitet nach Dwellingup - es sollte die letzte Uebernachtung in der australischen Natur werden. Wir kamen sehr spaet an, und der Platz war nicht sehr aufregend (zwei Kaenguruhs sind vor unser Auto gehoppelt, waren aber auch gleich wieder weg). Wir haben gegessen und uns niedergelegt. Die Nacht spielte aber noch alle Stueckerln. Da raschelte und wurrlte es im Gebuesch, als haette sich das gesamte Wildlife Australiens zu unserem Abschied versammelt. Eine sehr nette Geste finden wir! Auch wir haben uns vom Wildlife noch gebuehrend verabschiedet: Wir waren beide naechtens noch "im Busch auf der Toilette". Sozusagen unsere Art, uns von der australischen Fauna und Flora wuerdevoll zu verabschieden.

Ab sofort waren wir nur noch auf urbanem Gebiet unterwegs. Am naechsten Tag ging's nach Fremantle, nur wenige Kilometer suedlich von Perth. Auf dem Weg dahin wurde eine letzte wichtige Huerde genommen. Und etwas spaeter gab's in Fremantle selbst noch ein ganz besonderes Ereignis. Neugierig? Mehr beim naechsten Mal.

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Posted by NoUturners 21:36 Archived in Australia

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