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Leaving Buenos Aires

Buenos Aires, Buenos Aires - Puerto Madry, Chubut, ARGENTINA

sunny 25 °C
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Bevor es fuer uns hiess, von Buenos Aires Abschied zu nehmen, wurde noch einmal richtig argentinisch zu Abend gegessen. Am Dienstag vor unserer Abreise hat Eduardo nochmals seine hervoragenden Kochkuenste unter Beweis gestellt und fuer uns ein herrliches Henderl im Backofen gezaubert. Es war nicht nur ein leckeres ("rico" wie die Argentinier zu gutem Essen zu sagen pflegen) sondern auch ein unheimliches witziges Dinner. Eduardo, you made our day!!! So dermassen herzlich gelacht und dem Ersticken nahe waren wir beide schon sehr lange nicht mehr. Anyway Eduardo, having met you was a really big pleasure. Our best regards to your mum. May she still be able cook as many meals as possible for you!

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Danach gabs Geschenke. Fuer Maria ein Riesenkinderueberraschungsei (Eduardo, today only two words of dictation!) und auch sonst viel Suesses.

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Am naechsten Morgen mussten wir los. Wenn auch der Abschied wehmuetig war, so sind wir in Buenos Aires doch etwas bequem geworden (grosses Bett, heisse Dusche und so weiter). Wir wollten los in die Natur und wieder ein wenig Abenteuerluft schnuppern. Am Busterminal Retiro haben wir schliesslich Abschied genommen.

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Romina, it was a pleasure. Of course especially for Margit but for me as well. Having met you and your fantastic daughter. Maria, whenever you are on a trip through Europe, even if its in ten years time, come by and see us. Of course, Romina, you are more than welcome too. We knew we had to say goodbye one day but we will see each other again. And it won't be 12 years again this time! Thanks for everything and for showing us Buenos Aires through the eyes of a local! And Eduardo, you still keep us laughing. Thanks for that, you are more than welcome in Austria too!

Somit waren wir auf uns alleine gestellt. Gleich vorweg: Dass man in Argentinien mit englisch oder italienisch irgendwie weiterkommt, ist ein Geruecht. Wer nicht spanisch spricht, ist zweiter oder auch erster Verlierer. Die Loesung? Richtig! Spanisch sprechen, auch wenn man es nicht wirklich kann. Nach ein paar Tagen geht das dann schon. Nicht alle Antworten auf die vielen muehsam formulierten Fragen, die man hat, versteht man auch, aber man verstaendigt sich. Von Haenden und Fuessen haben wir zusammen insgesamt acht Stueck, schreiben und lesen koennen wir auch. Somit lief es von Anfang an gar nicht so schlecht.

Die erste Busfahrt ging gleich ueber beinahe 20 Stunden von Buenos Aires nach Puerto Madryn. Aber es war die Klasse "Ejecutivo", mit sehr breiten Sitzen und beinahe voller Liegekapazitaet. Man konnte naechtens so durchaus ein paar Stunden durchschlafen. Auch zu Essen und zu Trinken wurde regelmaessig serviert. Es gab DVD-Unterhaltung (spanisch, eh kloar!), Margit hat dabei die Untertitel studiert und so ihrem Vokabular einige Ausdruecke hinzugefuegt. Ich habe mich derweil mit der Deklination der Verben auseinandergesetzt und die wichtigsten Woerter gelernt.

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Wir waren durchaus ausgeruht, als wir am Donnerstag um 6.05 Uhr morgens im Kuestenort Puerto Madryn, das Tor zum Nationalpark "Peninsula Valdés", angekommen sind. Unterkunft hatten wir noch keine, aber die Touristeninformation am Busbahnhof wurde um 7 Uhr geoeffnet. Wir erfuhren, wo der Campingplatz war und womit wir diesen erreichen konnten. Also wurde gleich mal das hiesige Bussystem ausgetestet. Das klappte ganz gut, nur der Zustand der Strassen stand in der Qualitaet noch weit unter jener in Buenos Aires.

Egal, bald waren wir bei der Endstation, die Rucksaecke und uns selbst mussten wir danach noch weitere 800 Meter schleppen. Und dann war es soweit! Wir hatten eine unheimliche Begegnung der dritten (Hunde)Art. Die zwar sehr zahlreich vertretenen aber sehr friedlichen Streuner waren wir ja schon gewohnt. Aber der mittelgrosse Schwarze am Eingang des Campingplatzes hatte uns ganz besonders lieb. Er ist uns angesprungen, nachgelaufen und war einfach nur laestig. Als passionierter "Hundeliebhaber" stand ich kurz vor einer Panikattacke. In der Folge kam noch ein zweiter hinzu, ein Golden Retriever. Eine Hundeattacke in Stereo sozusagen. Na super, die Panikattacke war somit perfekt. Gemeinsam haben sie uns umkreist, angesprungen und begruesst. Passiert sowas in Wien, hoert man immer "Ach, der will ja nur spielen". Hier gabs aber keinen Hundebesitzer, also kam auch diese daemliche aber erloesende Meldung nicht.

Schliesslich hat sich alles beruhigt. Offenbar wurden wir mit unseren grossen, maechtigen Rucksaecken einfach nur als Neuankoemmlinge begruesst. Viele andere Leute fanden sich jedoch nicht auf dem riesigen, sandigen Campingplatz. Wir haben das Zelt aufgestellt und uns ein wenig aufs Ohr geschmissen. Der "boese" Schwarze hatte uns in sein Herz geschlossen und es sich bei uns gemuetlich gemacht. Auch die kommende Nacht hat er brav vor unserem Zelt geschlafen. Fast, aber nur fast, haette er mein Herz erweicht. Vor allem, als er uns zwei Mal zum Bus begleitet hat. Als wir eingestiegen waren, lief er dem Bus sogar ein paar Meter nach. Offenbar hat er nur Anschluss gesucht. Die anderen Hunde sah man noch, kamen aber nicht mehr auf uns zu.

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Uebrigens: Das wegen Regens abgebrochene Derby La Boca gegen River Plate, von dem wir letzte Woche im Blog berichtet hatten, wurde an unserem Ankunftstag nachgetragen. Gewonnen hat wohl La Boca. Fans gibts wohl auch in Puerto Madryn, kurzerhand wurde eine Kreuzung in Beschlag genommen und zur Partyzone erklaert. Die Polizei stand daneben und hat beobachtet, schritt aber nicht ein. Gut so, es blieb friedlich und schliesslich feiert man eben hier so. Die Autofahrer hats jedenfalls auch nicht gestoert.

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Den Tag haben wir in der Stadt verbracht, dabei Cortados geschluerft (verdammt billig!!!), im Internet gesurft und ein wenig organisiert (Camping-Kartusche kaufen, im Supermarkt einkaufen). Ausserdem haben wir beschlossen, den Nationalpark "Peninsula Valdés" nicht mittels einer gefuehrten Tour zu besuchen, sondern mit einem Mietauto zu erschliessen. Bei einem windigen Vermieter haben wir schliesslich guenstig einen Corsa fuer zwei Tage geliehen. Verhandelt wurde auf spanisch selbstverstaendlich, wir sind ja jetzt Profis quasi (ned wirklich, aber der arrogante Don Juan hinterm Schalter wollte partout kein Englisch sprechen)!

Abends sind wir jedenfalls mit dem Bus der Linie 2 in Richtung Campingplatz zureuckgefahren:

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Die Nacht verlief ausgezeichnet. Wie bereits oben erwaehnt, hat uns "Blacky" morgens begruesst und uns beim Fruehstueck ein wenig Gesellschaft geleistet. Wir haben eingepackt, ausgecheckt und uns mit Sack und Pack zum Autovermieter begeben. Ja, und wie das so lief mit dem Auto und warum wir jetzt eigentlich nicht mehr in den Zoo gehen wollen, weil uns da spaestens nach dieser sensationellen Tour langweilig werden wuerde, erfahrt ihr beim naechsten Mal!

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Posted by NoUturners 14:00 Archived in Argentina

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Comments

HI I just read your lines and I want to say THANKS A LOT for both!!!! It was a great pleasaure to met you, as I said "my house is your house" you know its more than words, really you have a new friend here in buenos aires. I saw the photos and remember the great time together. Margit, Cris....again...THANKS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
(and sorry for my english jajajaja)

by eduardo

Gracias Edu! No, the pleasure was on our side. So hope to see you one day again not too far in the future. We hope you won´t regret the offer visiting you again one day... ;-) (no worries, your english was fine!)

by NoUturners

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