A Travellerspoint blog

Tumbaco (y un poquito de Quito)

Tumbaco - Quito, all in Quito, ECUADOR

overcast 22 °C
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Nach dreieinhalb Stunden Busfahrt (allerdings waren es gefuehlt gute zehn Stunden) sind wir am Nachmittag am Busbahnhof in Quito angekommen. Was haben wir uns erwartet: Komplett verdreckt, voller zwielichtiger Figuren und heruntergekommen. Und wie war es tatsaechlich? Brandneu, blitzblank, an jeder Ecke Polizisten. Na, da hamma aber g'schaut!

Ja, ihr seht richtig. Das ist nicht der Flughafen in New York, nein! Das ist der neue Busbahnhof in Quito!

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Und weil es da so gemuetlich war, haben wir uns wieder ein Almuerzo gegoennt (Ihr wisst noch, was das ist?):

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Danach sind wir mit einem ganz besonders lahmen Bus (90 Minuten fuer 20 Kilometer - Olé!) nach Tumbaco gefahren. Da sollte uns Cristl mit dem Auto abhholen, weil wir bis zu unserer Abreise auf die Galápagos-Inseln bei ihr und Ernesto wohnen konnten. Nach ein paar Irrwegen (ecuadorianische Busfaher setzten dich halt eher "gefuehlt" irgendwo ab, wo sie am ehesten glauben, dass du aussteigen moechtest) und Telefonaten ging das Treffen schliesslich glatt und wir sind kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Wasnerschen Anwesen eingetroffen. Ein kleines Paradies hat sich fuer uns eroeffnet. Ein riesiger Garten voller exotischer Pflanzen wohin das Auge reichte. Zahlreiche, riesige Bananenbaeume, das Hauspferd Canello, zwei Katzen, Schnuffel, der (sehr liebe) Haushund, Huehner und unzaehlige Kolibris bevoelkerten den Garten rund um uns herum. Und dass wir am Himmel noch eine Menge kreisender Aasgeier sichten konnten, war nur noch Draufgabe.

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Wer es bisher noch nicht raulesen konnte: Ja, wir haben uns hier sehr, sehr wohl gefuehlt:

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Noch am Wochenende haben wir einen Spaziergang durch die Schlucht Chiche gemacht. Wir hatten traumhaftes Wetter, ergo - es war also auch anstrengend:

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Am Ende der Wanderung gab es frisch gepresste, exotische Obst- und Gemuesesaefte. Hier in Ecuador quasi direkt vom Baum gepflueckt:

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Samstag Abend sind wir zu viert in die Altstadt Quitos aufgebrochen, etwa 30 Autominuten von Tumbaco entfernt. Und dies nach Einbruch der Dunkelheit. Etwas, dass wir uns wohl alleine nicht getraut haetten. Zu viele Gruselgeschichten hatten wir von sehr vielen, anderen Backpackern gehoert, die keine guten Erinnerungen an Quito hatten und uns diese Stadt somit auch nicht empfehlen konnten. Dank Cristl und Ernesto durften wir Quito jedoch aus den Augen von Einheimischen betrachten. Da Samstag Abend war, war die Ausgehmeile "La Ronda" mit Leuten vollgestopft - vornehmlich mit Einheimischen. Und das hatte ganz besonderen Flair!

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Ein lustiger Hutmacher, ein Bekannter Cristls, hat uns zu einem ganz besonders witzigen Foto animiert. Vielen Dank unbekannterweise, es ist definitiv gelungen, oder?

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Fortschrittlich hier die Busstationen, die alle mit Drehkreuz ausgestattet sind. Vom Prinzip her wie moderne U-Bahn-Stationen (also in Wiens U-Bahnen gibt es das nicht, da sind wir noch nicht so weit). Man kommt nur in den Bus, wenn man bezahlt hat und durch das Drehkreuz gegangen ist. Spart der Stadt Ticketkontrollen und bringt auch Sicherheit in die oeffentlichen Busse. Das haben wir noch nirgends gesehen, fanden wir aber ganz toll:

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Sonst haben wir uns vor allem im bereits erwaehnten Garten aufgehalten. Geregnet hat es waehrend unseres gesamten Aufenthaltes nicht, es war jedoch groesstenteils bewoelkt. Gemeinsam zog es Margit und mich gemeinsam nur noch einmal in die grosse Stadt nach Quito, da wir noch unsere Reise auf die Galápagos-Inseln fixieren mussten. Das Reisebuero lag zwar im Viertel "Mariscal Sucre" in der Neustadt, das eigentlich gefaehrliche Pflaster. Aber zahlreiche Polizisten sorgen zumindest untertags fuer ausreichend Sicherheit. Ausserdem hielten wir uns hier nur untertags auf und waren bei Anbruch der Dunkelheit schon wieder auf dem Weg nach Tumbaco. Somit hatte ich mit diesem Tag auch die allerletzte lokale Busfahrt (Tumbaco-Quito und retour) hinter mich gebracht. Und zum Abschluss wurden wir beide am Heimweg noch einmal von zwei Hunden angegangen. Die waren jedoch gluecklicherweise nur vorlaut und sonst nix. Somit war es aus und vorbei und ich hatte endlich meine zwei schlimmsten Suedamerika-Alptraeume ueberstanden: Hunde und Busse!

Margit selbst zog es einen Tag spaeter nochmals und zwar ganz alleine (!!!) nach Quito. Waehrend also ich zurueck im Natur-Paradies blieb, ist Margit zu einem Museumsbesuch (ich bin ja bekennender Kultur-Muffel), einem Altstadt-Bummel und anderen Besorgungen aufgebrochen.

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Und wie gesagt, Margit ganz alleine unter all den "boesen" Quitinos:

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Den letzten Tag haben wir wieder gemeinsam im Garten verbracht. Auf der Jagd nach Kolibris - auf Fotojagd versteht sich! Nur gelungen ist es uns leider nicht, diese kleinen und flinken Federviecher auf Chip zu bannen. Ja, und dann war es auch schon wieder so weit. Fuenf Tage lang, Tage die wie im Flug vergangen sind, haben wir hier unsere Seele baumeln lassen. Wir moechten uns sehr herzlich bei Cristl und Ernesto fuer diese sensationelle Bleibe bedanken, fuer das schmackhafte Essen jeden Tag und auch fuer die Moeglichkeit, die Spiele des World Cups ungestoert verfolgen zu koennen. Muchas muchas gracias! Liebe Gruesse auf diesem Wege auch an Peter (Hopp Schwyz!) und Monica (Mille grazie per parlare italiano con me!!!), die das Anwesen mit ihrer Anwesenheit noch mehr bereichert haben!

Bei einer Riesen-Familien-Pizza haben wir uns fuer die Bleibe revanchiert. Und der Abschied war doch tatsaechlich sehr wehmuetig. Danke, Danke, Danke fuer alles!!!

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Somit hiess es fuer uns, wieder nach vorne zu schauen. Der Flug auf die Galápagos-Inseln stand auf dem Programm. Ja, ihr lest richtig: Die Galápagos-Inseln! Da, wo man mit Haien, Meeresschildkroeten und Seeloewen schnorcheln kann und wo dir die Iguanas auf die Fuesse steigen, wenn du nicht aufpasst (oder doch umgekehrt?). Seid gespannt auf den naechsten Bericht - es gibt wilde und verwegene Unterwassergeschichten und wieder viele, viele sensationelle Tierfotos.

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Posted by NoUturners 16:49 Archived in Ecuador

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Comments

sehr schoen. keine einwaende. keine anmerkungen. weitermachen ;-)

by H

na mit so einem garten kömma in stadlau vielleicht nicht mithalten... trotzdem kommt man sich auch ein bissl wie in einer anderen welt vor da drüben über der donau :0)... und die sonne lacht wieder und die gelsen vermehren sich !! bin schon gespannt aufs nächste abenteuer... werden wohl nicht so viele faaade häuser dabei sein?? (wegen luca mein ich) BACI

by sorellina

@ H: Ja, wir machen weiter. Danke fur den Ansporn.
@ Sorellina: Ja, die faden Haeuser werden weniger werden. Aber sie werden auch immer wieder kommen. Viel Spass in Stadlau! Lass mir die Gelsen gruessen!

by NoUturners

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